Die bestehenden Buslinien 261, 461 und 600 werden ab 3. Juni 2020 umgeleitet. Neue Linie 161 bindet Wohngebiet westlich der Rudolf-Roß-Allee an.

Manshardtstraße: Busse werden umgeleitet

Die Manshardtstraße wird ab 3. Juni 2020 für den Durchgangsverkehr bis zum Abschluss der U4-Bauarbeiten Ende 2026 gesperrt sein. Anwohnerinnen und Anwohner können die Straße – abhängig von der jeweiligen Bauphase – in Abschnitten weiter befahren. Grund hierfür sind die bauvorbereitenden Leitungsverlegungen und der Tunnelbau ab Ende 2022.

Daher werden die Buslinien 261, 461 und 600 durch die angrenzenden Viertel umgeleitet. Neu dazu kommt die Linie 161, die das Wohngebiet westlich der Rudolf-Roß-Allee anbindet. Unterm Strich bedeutet das: Einige Fahrgäste werden vorübergehend einen längeren, andere einen kürzeren Weg zur nächsten Haltestelle haben.

Wie die neuen Routen und Ersatzhaltestellen im Detail aussehen, zeigen die Grafiken. Aushänge an den Haltestellen informieren über die Umleitungen vor Ort. Weitere Auskünfte sind unter hvv.de und der HVV-App abrufbar. Bei Fragen helfen die Kolleginnen und Kollegen der Fahrplanauskunft telefonisch unter der 040/19449 weiter.

Bereits seit Anfang April werden die Buslinien 23, 213 und 609 aufgrund der Sperrung des Sandkamp über Stengelestraße umgeleitet. Diese Umleitung besteht weiterhin.

Buslinien 261 und 600

Die Linien 261 und 600 fahren zukünftig über den Querkamp, die Haltestelle „Stoltenstraße“ entfällt. Damit Ersatzhaltestellen im Querkamp eingerichtet werden und die Busse ungehindert durchfahren können, fallen während der Bauphase ein Großteil der öffentlichen Parkplätze weg.

Umleitung der Buslinien 261 und 600 ab Juni 2020

 

Buslinie 161

Da die Haltestelle „Stoltenstraße“ mit der Umleitung der Linie 261 entfällt, wird das Wohngebiet westlich der Rudolf-Roß-Allee während der Bauzeit mit der neuen Ringlinie 161 angebunden. Damit verkürzt sich der Weg zum Bus für die Anwohner dieses Gebiets – mit den Haltestellen Böcklerstraße, Georg-Blume-Straße und Grüningweg. Im weiteren Verlauf fährt die Linie 161 bis zur U-Bahn-Haltestelle Legienstraße.

Für Autofahrer bedeutet das: Damit der Bus durch das Wohngebiet geführt werden kann, werden Böcklerstraße sowie Georg-Blume-Straße zur Einbahnstraße. Zudem entfällt in diesen Straßen ein Teil der öffentlichen Parkplätze.

Streckenverlauf der Buslinie 161 ab Juni 2020

 

Buslinie 461

Um den Fahrgästen der Linie 461 trotz der Sperrung der Manshardtstraße eine komfortable Anbindung an die U-Bahn zu bieten, werden die Busse an die U-Bahn-Haltestelle Billstedt angebunden. Zwischen U Billstedt und dem Friedhof Öjendorf wird die Linie über den Schiffbeker Weg, die Reclamstraße und die östliche Manshardtstraße geführt.

Anbindung der Buslinie 461 an die Haltestelle U-Billstedt

 

Weitere Informationen


(Stand: 22.05.2020)

Kommentare

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dort stimmt was nicht mit dem roten Linienverlauf

Guten Tag! Wir haben die Grafik inzwischen überarbeitet und bedanken uns für Ihren Hinweis.

Die Manshardtstr. wird komplett gesperrt sein bis zum Ende des Baus? Ich dachte das wird in Abschnitten gemacht? Im Umkreis der Straße gibt es auch gar keine Hinweise, etwas doof, da nicht alle im Stadtteil regelmäßig hier vorbei schauen.

Dort steht ja "... für den Durchgangsverkehr...". Das widerspricht für mich nicht der Aussage, dass sie Abschnittsweise geöffnet wird, wenn ein Bauabschnitt fertig gestellt wurde.

Im Flyer steht allerdings, dass niemand 6 Jahre eine Baustelle vor der Tür hat. Wenn die Sperrung aber bis zur Fertigstellung bestehen bleibt, dann habe ich doch die ganze Zeit eine Baustelle vor der Tür. Egal ob für den Durchgangsverkehr frei ist oder nicht.

Sie werden nämlich keine Baustelle (Baugrube mit lärmenden Bauarbeiten) für sechs Jahre vor ihrer Haustür haben. Jeder Teilabschnitt des Tunnelbaus soll in etwas 9 Monate dauern. Danach wird die Baugrube wieder verschlossen und in diesem abgeschlossenen Teilbereich wird die neue Manshardtstraße entstehen.
Verkehrseinschränkungen und Veränderungen beim öffentlichen Nahverkehr müssen die Anwohner der Manshardtstraße und umliegenden Straßen jedoch bis Ende 2026 in Kauf nehmen.

Soweit ich weiß gibt es auf gesperrten Stück zwei Phasen der Sperrung. Einmal von Sandkamp bis Stoltenstrasse und dann von Stoltenstrasse bis Rudolf-Ross-Allee. Für den Bus macht das aber keinen Unterschied da er zwischen nur an der Rudolf-Ross-Allee und Sandkamp nur über Speckenreye von der Manshardstraße runterkommen kann. Und da steht ihm in beiden Phasen eine Baustelle im Weg, zumindest aus Richtung Osten. Insofern macht es Sinn hier 6 Jahre die gleiche Umleitung zu fahren.

Für den Durchgangsverkehr wird es ab den nächsten Wochen bedeuten, dass in den nächsten sechs Jahren die Manshardtstraße nicht mehr durchgängig vom Schiffbeker Weg bis zum Sandkamp / Hermannstal zu befahren sein wird, da für die jetzt anstehenden Umlegungen der unterirdischen Leitungen und der anschließenden Baugrube für den Bau der U4 Teilstücke der Manshardtstraße nicht zu befahren sein werden.
Deswegen hat sich die Hochbahn auch dazu entschieden, die Buslinien bereits jetzt auf festen Umleitungsstrecken zu verschwenken, da auch die Busse von den Teilsperrungen sonst betroffen wären.

Guten Tag,

zunächst vielen Dank für Ihren angeregten Austausch. Gerne knüpfen wir an die Beiträge unserer Vorredner*innen an. Die Manshardtstraße wird während der gesamten Bauzeit für den Busbetrieb und den Durchgangsverkehr gesperrt. Anwohner*innen können die Straße je nach Bauphase in Abschnitten weiter befahren.

Während des Baus sollen die Einschränkungen für die Anlieger*innen so gering wie möglich gehalten werden. Der Bau erfolgt deshalb abschnittsweise. Sowohl für die vorbereitenden Leitungsverlegungen als auch für den späteren Tunnelbau werden Baugruben ausgehoben. Die Arbeiten verlaufen parallel an verschiedenen Standorten und nehmen je Abschnitt etwa ein bis zwei Jahre in Anspruch. Somit sind Anwohner*innen zu unterschiedlichen Zeitpunkten von Bautätigkeiten betroffen, dies allerdings nicht über die gesamte Bauphase der U4. Die Dauer hängt maßgeblich vom Wohnort ab und wird im Verlauf der Arbeiten weiter konkretisiert und fortlaufend kommuniziert.

Über aktuelle Baustellen, den Bauablauf sowie Einschränkungen informieren wir alle Anwohner*innen und Interessierten immer aktuell auf dieser Webseite sowie über unseren Newsletter, den Sie abonnieren können.

Es wäre sicher schöner gewesen, wenn die Hochbahn ihre Grafiken auf beiden Skizzen angepasst hätte.
So hat man es sich etwas einfacher gemacht und deutet nur an, wo die Durchfahrt für die einzelnen Buslinien gesperrt wird.
Auswirkungen auf den Individualverkehr haben die beiden Sperrbalken für die Anfangszeit noch nicht.

Mit weiteren Grafiken, die dann auch Sperrungen für den Individualverkehr vorsehen, wird uns die Hochbahn bzw. Schneller-durch-hamburg sicher in den nächsten Tagen bzw. Wochen beglücken....

Wurde korrigiert. Danke. Das macht es klarer.

Eine Frechheit das der große Bus duch die kleine Georg Blume str. Durchfährt. Und wir hier kaum Parkplätze haben. Vor allem weil es eine Sackgasse ist. Warum sowas. Will hier keinen buslärm.

Moin,
ich stehe dem ganzen Vorhaben eigentlich positiv gegenüber, aber es erschließt sich mich gerade gar nicht warum der 461 überhaupt zwischen RRA und Böcklerstraße durch das Wohngebiet verkehren muss. Die Haltestellen RRA, Dannerallee und Böcklerstraße werden doch weiterhin vom 261er bedient. Wenn es nur darum geht, dass der Bus irgendwo wenden muss, dann kann er doch auch über die Dannerallee fahren. Über eine Aufklärung würde ich mich freuen. Danke

... der kommt ja aus der Legienstraße und nicht aus dem Querkamp. Fährt demnach also gar nicht über RRA. OK, dann ergibt das schon Sinn, wenn man beispielsweise in der Stoltenstraße wohnt und mit der U2/U4 aus der City kommt.

Der 161er soll mit seiner Haltestelle am Grüningweg den Bewohnern vom westlichen Grüningweg und der Stoltenstrasse einen Ersatz für die gestrichene Haltestelle Stoltenstrasse bieten. Zudem dürfte die Fahrt zur U Legienstrasse wohl schneller gehen als die Fahrt zur Horner Rennbahn auf Umwegen über den Querkamp was den Bus auch für die anderen Nutzer des 261er attraktiv machen könnte.

Im Zuge der Bauarbeiten in der Manshardtstraße und der dafür notwendigen Umleitungen wäre eine Taktverkürzung der Linie 261 in Richtung Wandsbek Markt / Barmbek ebenfalls sinnvoll gewesen. Für die Menschen links und rechts der Dannerallee wäre eine Anbindung im 10-Minuten-Takt an die U1 (Wandsbek Markt) sinnvoll, da so die Baustelle und die Umleitungen am sinnvollsten umgangen werden.

Es wäre ganz nett gewesen, wenn mitgeteilt worden wäre, dass der 261 nur noch im 20 Minuten Takt fährt. Reichen die Einschränkungen nicht, die man 6 Jahre hinnehmen muss.

Warum man den Wetterschutz (Unterstände) für die wartenden Fahrgäste an den Haltestellen Dannerallee und Rudolf-Roß-Allee bereits vor ein paar Wochen vorzeitig entfernt hat, bleibt wohl auch für immer ein Rätsel der Hochbahn. Hätte man seinen wartenden Kunden nicht noch ein paar Wochen, Monate,Jahre, bis zum tatsächlichen Beginn der Arbeiten im Umfeld der beiden Haltestellen, en den Wetterschutz belassen können?

Wo fährt denn jetzt der Bus ab der Weg gemacht wurde an der Ecke Sandkamp Manshardtstrasse..zum Einkaufszentrum Manshardtstrasse hin, wo die Post ist?
Wer soll denn aus dieser total irre führenden Zeichnung schlau werden?

Der Bus Linie 261 hält Richtung EKZ Manshardtstraße an der Bushaltestelle Ecke Hermannstal / Manshardtstraße, dort wo auch der BUS Linie 23 Richtung Billstedt hält. Über den Querkamp geht es dann Höhe Aldi / Lidl wieder auf die Manshardtstraße zur Haltestelle am EKZ.
Auf dem Rückweg geht es über den Querkamp und die Stengelestraße auf die Washingtonallee zur Horner Rennbahn Haltestellen liegen im Querkamp auf Höhe Kroogblöcke, Stengelestraße / Ecke Hermannstal und Washintonallee auf Höhe der Hasencleverstraße und direkt an der Horner Rennbahn.