U4 in Horn: Strecke und Lage der Baustelleneinrichtungsfläche

U4-Bauplanung: Baustellenflächen in Horn

Die Planung für die U4-Verlängerung auf die Horner Geest befindet sich derzeit im Planfeststellungsverfahren, dem formellen Verfahren zur Erlangung der Baugenehmigung. Ist diese erteilt, soll der Bau Ende 2019 starten.

Parallel dazu werden wichtige Vorbereitungen für die Bauarbeiten getroffen. Ein wichtiges Thema der Planer dabei: Das Finden von sogenannten Baustelleneinrichtungsflächen. Dabei handelt es sich um mehrere größere Flächen entlang der Baustelle, auf denen Maschinen und Baucontainer stehen oder auch Bodenaushub zeitweise gelagert wird.

In einem dicht gewachsenen Stadtteil ist die Suche nach diesen baulogistisch notwendigen Flächen oft schwer. Gerade die Lagerflächen für den Aushub von 500.000 Kubikmetern Erdreich sollen möglichst nah an der Baustelle liegen, um etwa unnötige LKW-Fahrten durch Wohngebiete möglichst zu verhindern. Der Aushub wird deshalb auf einem Teil der Galopprennbahn Hamburg-Horn gelagert. Als weitere Lagerfläche ist eine Naturrasenfläche vorgesehen, die der Marienthaler Tennis- und Hockey-Clubs (MTHC) angemietet hat (siehe gelb markierte Fläche in der Grafik).

Diese Rasenfläche wird bereits seit einiger Zeit nicht mehr vom MTHC genutzt und wurde auch zeitweise anderen Vereinen zu Trainingszwecken zur Verfügung gestellt. Während des U-Bahn-Baus wird hier der Boden entwässert und gelagert. Ein Teil des Bodens wird nach Prüfung wieder für die Baustelle verwendet. Der Kunstrasenplatz und die weiteren Sportanlagen des Vereins sind von dem U-Bahn-Bau nicht betroffen.

Das Gelände des MTHC gehört dem Bezirk Hamburg-Mitte. Der Bezirk hat dem Verein Ende 2018 die Fläche gekündigt, damit sie ab nächstem Jahr für den U-Bahn-Bau zur Verfügung steht. Der Sportbetrieb kann auch während der Bauzeit weiterhin stattfinden. Hierzu haben und werden auch zukünftig Abstimmungsgespräche stattfinden.

Die HOCHBAHN ist seit Juli 2016 mit den Akteuren in Horn in einem intensiven Austausch. Viele Anregungen der Menschen vor Ort konnten die Planungen verbessern.

 

Weitere Informationen

 

(Stand: 15.01.2019)