Wo heute noch der 5er fährt, verkehrt in Zukunft die U5.

U5 verbindet auf ganzer Linie

Wer von der westlichen Innenstadt heute mit den Öffis zur Uni Hamburg oder zum Bezirksamt Eimsbüttel will, kommt an ihr eigentlich nicht vorbei: die MetroBuslinie 5. Normalerweise drängen sich die Fahrgäste auf der Linie tagein tagaus dicht an dicht. Mit bis zu 64.000 Menschen fahren die Busse bereits heute an ihrer Kapazitätsgrenze, längere Fahrzeuge oder eine dichtere Taktung sind nicht drin.

Entlastung bringt in Zukunft die U5, die entlang der heutigen Buslinie nicht nur die dicht bewohnten Viertel am Grindel, die Grindelhochhäuser, Eimsbüttel und Hoheluft anbinden wird. Auch der große Campus der Universität Hamburg, der sich neben dem Von-Melle-Park auch westlich der Grindelallee erstreckt, sowie andere attraktive Ziele säumen die Linie. Allein 30.000 Fahrgäste werden an der U5-Haltestelle Universität prognostiziert. An der Hoheluftbrücke wird ein neuer U-Bahn-Knoten zum Umsteigen in alle vier Himmelsrichtungen geschaffen. Der verstärkt das Netz zusätzlich und entlastet damit bestehende U-Bahn-Linien.

Hamburgs neue U-Bahn-Linie bindet den Bereich entlang der Grindelstrecke damit erstmalig ans Schnellbahnnetz an und schließt eine wichtige Lücke im Netz. Wer heute noch auf der Straße unterwegs ist, kommt in Zukunft schneller durch die Stadt: In rund 5 Minuten geht’s vom Hauptbahnhof zur Uni, heute benötigt man dafür noch rund 13 Minuten. Ein Stopp weiter steigt man schon am Grindelberg aus, drei weitere Halte später am UKE.

Noch besser: Wird die Mobilität unter die Erde verlegt, entlastet das die Straße nachhaltig, verbessert die Luft- und steigert die Lebensqualität entlang der Hauptstraßen. Ob bummeln an der Grindelallee oder eine andere Platzgestaltung in den Kreuzungsbereichen – oberirdisch bieten sich ganz neu gewonnene Räume. Wie die angrenzenden Viertel später mit Bussen angebunden werden können, ist Gegenstand der späteren Planung. Klar ist: Auf dem Stück von der Innenstadt bis zur Gärtnerstraße ersetzt die U5 den MetroBus 5 in Zukunft aufgrund der lückenlosen Erschließung. Damit sind alle gut angebunden, kommen schneller durch die Stadt und oben gibt’s mehr Platz zum Leben.

Reden Sie mit!

Noch steht die Planung der drei U5-Haltestellen Universität, Grindelberg und Hoheluftbrücke ganz am Anfang. Im sehr frühen Planungsstadium (Beginn der Entwurfsplanung) ist jetzt das Wissen der Menschen vor Ort gefragt, damit die Planerinnen und Planer der HOCHBAHN diese frühzeitig einbinden können. Wo die drei Haltestellen liegen werden, steht fest. Jetzt geht es u.a. um die Zugänge und das Umfeld. Um Ideen und Anregungen dazu einzusammeln, laufen bis 24. Mai 2021 drei Online-Dialoge zu den Haltestellen.

Anregungen bei den Nachbarinnen und Nachbarn holen

Nördlich und südlich von Uni und Hoheluftbrücke gibt’s noch mehr U5: Lesen Sie nach, welche Ideen die Anwohnerinnen und Anwohner rund um die U5-Haltestelle Gärtnerstraße, zur U5-Haltestelle Siemersplatz/Behrmannplatz oder zur U5-Haltestelle Stephansplatz in ihren Online-Dialogen bereits eingebracht haben.
 

Weitere Informationen

(Stand: 22.04.2021)

Kommentare

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Ich finde es wichtig, dass man direkt von der U3 in die U5 umsteigen kann, ohne über die Straße gehen zu müssen. Die aktuelle Situation für die Überquerung der Hoheluftchaussee ist für Fußgänger und Fahrradfahrer ziemlich schlecht geregelt.
Zudem freue ich mich schon riesig darauf, wenn die Busspuren wegfallen und es dann nur noch 4 (oder gerne auch 2) Fahrspuren für Autos gibt, mit ganz viel Platz für Fußgänger, Fahrradfahrer und Begrünung. Dann kann die Hoheluftchaussee wirklich noch ganz schön werden.