Karte mit möglichen Linienverläufen der S32 und der U5 im Hamburger Westen

S32 + U5: Hamburger Westen am Zug

Im Westen gibt’s Neues: Mit der jetzt vorliegenden Machbarkeitsuntersuchung werden zwei Varianten empfohlen, wie der Hamburger Westen an das Schnellbahnnetz angeschlossen werden kann: eine S- und eine U-Bahn-Lösung. Beide System- und Streckenlösungen erzielten hinsichtlich ihrer technischen, betrieblichen, verkehrlichen und wirtschaftlichen Machbarkeit vergleichbare Ergebnisse. Doch die Zeichen stehen auf S-Bahn-Variante.

S32 würde hinter Holstenstraße ausfädeln

Da soll es mit der S-Bahn lang gehen: Dabei würde die S32 als zusätzliche S-Bahn-Linie über Hauptbahnhof, Dammtor und Holstenstraße fahren, hinter der Haltestelle Holstenstraße aus der bestehenden Strecke ausfädeln und dann als Neubaustrecke dem Verlauf von Stresemannstraße und Luruper Chaussee Richtung Nordwesten folgen. Damit würden nicht nur Lurup, Osdorfer Born und Hamburgs neuer Wissenschaftsstandort, die Science City in Bahrenfeld, direkt an das S-Bahn-Netz angebunden. Viele Menschen entlang der Strecke profitierten davon – der Straßenverkehr und auch die Busse der hoch frequentierten Linie 3 würden nachhaltig entlastet. Damit würde zudem die städtebauliche Entwicklung entlang der Achse Luruper Chaussee und Stresemannstraße gestärkt werden.

U5 bis Arenen

Daneben würde die U5, die von Bramfeld über die City Nord, Winterhude, die Innenstadt, Universität und Lokstedt bis Stellingen fahren soll, um eine Haltestelle gen Westen verlängert. Mit der U5-Haltestelle Arenen Volkspark würde dieser Bereich erstmalig an das Schienennetz angebunden, um noch schneller zu Fußball, Konzerten und in den Volkspark zu kommen.

Mit dem Abschluss der Machbarkeitsuntersuchung im Westen geht der Schnellbahnausbau in Hamburg in großen Schritten voran. Ende des Jahres wird die U1-Haltestelle Oldenfelde zwischen Farmsen und Berne in Betrieb genommen. Für die Verlängerung der U4 auf die Horner Geest wird ein Baubeginn noch für 2019 angestrebt. Für den U5-Abschnitt U5 Ost (Bramfeld bis City Nord) steht das Planfeststellungsverfahren an und das große Mittelstück der U5 zwischen Borgweg und Stellingen befindet sich in der vertieften Planung.

 

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(Stand: 9. Juli 2019)

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Das UKE haben wir natürlich nicht vergessen. Die geplanten U5-Haltestellenlagen Gärtnerstraße und Lokstedter Steindamm ermöglichen einerseits bereits eine deutlich bessere Erreichbarkeit des UKE und andererseits eine Erschließung der Einwohner- und Arbeitsplätze in den westlich gelegenen Stadtteilen Hoheluft-West und Lokstedt. Gleichzeitig wird ein komfortabler Umstieg zu den querenden Buslinien 20 und 25 ermöglicht. Die Prüfung von Möglichkeiten, durch eine Anpassung der Haltestellenlagen eine noch bessere Anbindung des UKE zu erreichen, ist Gegenstand der laufenden Vorplanung.

Lässt sich das Original irgendwo nachlesen?
Mich würde vor allem interessieren, ob die genaue Lage der Stationen darin definiert ist: U5 Arenen scheint auf der Skizze auf dem Farnhornweg zu liegen, anderswo heißt es Parkplatz Rot. Das macht einen gewaltigen Unterschied für den Fußweg - und für (sehr) langfristig sinnvolle Verlängerungen z.B. über Science City (Umstieg S32)-Osdorf (Elbe Einkaufszentrum)-Klein Flottbek (S1)-Teufelsbrück (Airbus/Elbfähren).
In Bahrenfeld erscheint mir die Verteilung der S-Bahn-Stationen verschwendet - 2x auf Höhe mit S1-Stationen in Fußwegentfernung, statt versetzt, z.B. Bornkampsweg/Lutherhöhe.
Die grundsätzliche Wahl der S32 mit möglichst direkter Führung über Bahrenfeld, auch mit Option Schenefeld, ist aber sehr sinnvoll.

Die endgültige Lage einer möglichen U5-Haltestelle Arenen Volkspark steht derzeit noch nicht fest, sondern ist Gegenstand der weiteren vertieften Planung. Was eine mögliche Verlängerung der U5 zur S32 betrifft, hat der Systemvergleich zwischen S- und U-Bahn ergeben, dass nur ein System bis nach Lurup bzw. zum Osdorfer Born fahren sollte, um Doppelerschließungen zu vermeiden. Sowas nimmt großen Einfluss auf den Kosten-Nutzen-Faktor eines Projektes.
Die Machbarkeitsuntersuchung, die in Zusammenarbeit zwischen der S-Bahn Hamburg und der HOCHBAHN durchgeführt wurde, wird als Ergebnisbericht in den nächsten Wochen fertiggestellt und veröffentlicht werden.

Ist die Deutsche Bahn AG in die Planungen involviert? Auch wenn sie die S32 nicht selbst bauen sollte - die Fernbahnplanung passt jetzt noch weniger ins Schnellbahnnetz als vorher. Wer weiß, vielleicht ist es ja noch nicht zu spät für eine andere Wahl: In Altona bleiben, oder wenn schon ein neuer (Durchgangs-)Bahnhof, lieber nach Stellingen (U5, bessere Fernbahnanbindung für Pinneberg, Kaltenkirchen usw.), oder am Gleisdreieck bauen (S32, Neue Mitte Altona)

Die Machbarkeitsuntersuchung für den Bereich des sogenannten Hamburger Westen wurde in Zusammenarbeit zwischen der S-Bahn Hamburg GmbH und der HOCHBAHN durchgeführt. Sie weist für die beiden Varianten, die im Frühjahr 2017 aus insgesamt sieben Varianten ausgewählt wurden, die verkehrliche, bauliche, technische und betriebliche Realisierbarkeit nach.

Als HOCHBAHN stehen wir gern für Rückfragen und Anmerkungen zu den U-Bahn-Netzprojekten zur Verfügung und freuen uns über Ihre Anregungen. Für Fragen, die die S-Bahn-Projekte betreffen, würden wir Sie bitten, sich an das zuständige Verkehrsunternehmen zu wenden.

Leider ist uns in dieser Richtung nichts bekannt. Können Sie genauer beschreiben, wo die Strecke entlangführen sollte?

Ich freue mich über den geplanten Bau der U5. Ich frage mich nur warum der Bau nicht westlich der Alster beginnt? Der Bereich östlich der Alster ist ja bereits heute mit einem U-Bahn Netz ausgestattet. Das fehlt im Wester der Stadt gänzlich.

Wir freuen uns, dass Ihnen die Planungen gefallen. Mit der U5 sollen die Hamburgerinnen und Hamburger zukünftig noch schneller durch die Stadt kommen und neue Verbindungen nutzen. Mit Hamburgs neuer Lebensader werden Stadtteile angebunden, die bisher noch nicht über einen S- oder U-Bahn-Anschluss verfügen. Östlich und westlich der Alster bekommen so rund 150.000 Menschen entlang der Strecke einen fußläufigen Zugang zum Schnellbahnnetz.

Die U5 wird in verschiedene Abschnitte unterteilt. Auf dem Teilstück U5 Ost von Bramfeld über Steilshoop, Barmbek-Nord und die City Nord sind die Planungen am weitesten fortgeschritten. Hier wird ein Baubeginn Ende 2021 angestrebt.

Der Abschnitt U5 Mitte von Borgweg, Winterhude, Barmbek-Süd, Uhlenhorst, St. Georg über die Innenstadt, das Grindelviertel und Lokstedt bis nach Stellingen befindet sich hingegen in einem deutlich früheren Projektstadium als die U5 Ost. Hier läuft derzeit die vertiefte Planung nach Abschluss der Machbarkeitsuntersuchung.

Liebes Hochbahnteam,

wann ist denn mit der Entscheidung über die Art der Anbindung des Siemersplatzes zu rechnen? Ich wollte an dieser Stelle nochmal ein klares Statement für den Bau einer Y - Trasse mit Aufzweigung ab Gärtnerstraße abgeben. Somit könnte ggf. eine direktere Anbindung des UKEs gewährleistet werden, als auch die Option der Trassenverlängerung über den Siemersplatz hinaus in Richtung Groß Borstel (Bevölkerungswachstum +30% in den nächsten Jahren) weiter verfolgt werden.

Lieber Gast,
vielen Dank für Ihr Statement und Ihr Interesse an der U5-Streckenführung in Lokstedt. Eine Entscheidung zur endgültigen Variante wird im Laufe der vertiefenden Planung zu treffen sein und könnte Anfang des nächsten Jahres fallen. Momentan bestehen noch drei Varianten der Streckenführung, Lokstedt mit der U5 an das Schnellbahnnetz anzubinden. Wenn es hierzu neue Informationen gibt, werden wir auf dieser Seite darüber informieren. Schauen Sie gerne wieder vorbei.

Zusätzlich ist Florian Kraft als Beauftragter für den U-Bahn-Netzausbau vor Ort unterwegs und kommt gern mit Ihnen ins persönliche Gespräch. Sie finden die Kontaktdaten von Herrn Kraft hier.

Nur damit hinterher keiner sagt, man hätte es nicht gewusst...
Logistisch sicher reizvoll, aus Sicherheitsgründen ein Albtraum: keinen Tunnelbahnsteig an den Stadien!

Nun wo klarer ist, wie sich die Politik die Anbindung im Westen wünscht und wo die U5 enden soll (meine Prognose ist ja Stellingen und nicht Arenen), nun kann man weiter denken...

Unter diesen Umständen würde ich tatsächlich eine. Y-Trasse wählen und die Weiterführung der U5 über Niendorf und Schnelsen nach Burgwedel mitdenken. Um für die Zukunft gerüstet zu sein, sollte ein Ringschluss Nord/U6 gleich in die Planungen mit einfließen. Den Entscheidern in der Politik muss klar werden, das dieses Projekt zwar nicht aktuell aber denoch notwendig ist, um Verkehsströme aus der Innenstadt herauszuhalten. Es reicht nicht in Sachen Klimapolitik alle zum Bahnfahren aufzufordern, aber keine Bahnen zu bauen.

Es bleibt also dabei: der Ringschluss fehlt und darf nicht vergessen werden. Wenn Sie ihn beim Bau der U5 gleich mit berücksichtigen...

Es ist nicht wirklich zu verstehen, warum beide Linie irgendwo in der Landschaft "ausfleddern". Warum werden die nicht miteinander verbunden, z.B. mit einer U5 bis zum Eckhoffplatz? Ebenso wäre es ein gigantischer Mehrwert, wenn die S32 in Iserbrook an die S1 andockte. Es müsste nicht jeder von und nach Wedel über Altona oder ab Blankenese mit dem 22er Bus fahren, um Eidelstedt, Stellingen, Niendorf anzubinden. Ist zwar jetzt kurzfristig teurer, aber langfristig klüger.

Bei einem ersten Blick auf die beiden Streckenverläufe kann diese Frage durchaus aufkommen. Der Systemvergleich hat jedoch ergeben, dass nur ein System nach Lurup bzw. zum Osdorfer Born fahren sollte, um eine Doppelerschließung zu vermeiden.
Für Ihre weitere Fragen zu der S-Bahn wenden Sie sich bitte an das zuständige Verkehrsunternehmen. Als HOCHBAHN können wir nur zu unseren U-Bahnen (und Bussen) Auskunft geben.

Bitte bei der Planung eine weitere Verlängerung in Richtung Süden nicht ausschliessen.
Kreuzungspunkte mit der S32 und S1, dann unter der Elbe nach Finkenwerder.
Das das träumerei ist weiss ich selber, aber das die Situation auf den Fähren, hauptsächlich im Sommer, katastrophal ist, kann auch niemand abstreiten

Genau das habe ich mir auch schon gedacht. Ich würde aber noch weiter gehen und die Linie nach Osten weiterziehen über Harburg und dann zu den Elbbrücken (U4).
Wobei man dann natürlich gleich komplett weiterdenken sollte und die U4 ab Horner Geest nach Bramfeld ziehen sollte. Voila, ein Ring!

Warum gibt es keine Verbindung zwischen beiden Linien, bzw warum führt die U5 nicht bis nach Lurup um den Westen noch sinnvoller anzubinden?

Bei einem ersten Blick auf die beiden Streckenverläufe kann diese Frage durchaus aufkommen. Der Systemvergleich hat jedoch ergeben, dass nur ein System nach Lurup bzw. zum Osdorfer Born fahren sollte, um eine Doppelerschließung zu vermeiden.

Norden und Osten werden auch mit neuen Trassen und Haltestellen beglückt. Und der Süden? Der kommt nicht vor... hinter dem großen Fluss wohnen auch viele Hamburger Bürger, die mit einer völlig überfüllten S-Bahn abgespeist werden, die obendrein einen viel engeren Takt brauchen würde. Schon schade, dass alle Projekte der Stadt und Ihrer Unternehmen immer an der Elbe aufhören!

Von den Pendlern aus dem Umland, die auf den unzuverlässigen Metronom angewiesen sind, rede ich lieber gar nicht.

Warm nur soll es keine Verbindung von der U5 bis zur S32 geben? Dann gäbe es eine Querverbindung, die es in Hamburg kaum gibt, die Osdorfer kämen mit der Schnellbahn zu den Arenen und der Westast der U5 hätte eine bessere Auslastung wenn die Arenen keine Endstation wäre.Die Veranstaltungen in den Arenen finden in der Regel am Nachmittag statt. Da fahren dann die Züge zwischen Stellingen und Arenen morgens fast ohne Fahrgäste im 90Sek Takt zu und von den Arenen.

Die Haltestelle Arenen macht keinen großen Sinn, da dort ohne Veranstaltungen nur sehr wenige Anwohner an der für die Anwohner ungünstigen Stelle zusteigen / aussteigen werden. Auch für die Gewerbebetriebe der Umgebung liegt die Station nicht sehr günstig. Neue Wohnungen entstehen derzeit südlich vom Stadion - weit weg von der U-Bahn und der in ferner Zeit in Betrieb gehenden S-Bahnlinie.
Von Westen / Südwesten kommt man nicht gut zu den Arenen. Niemand fährt bis Osodrf, wo man ohne P&R-Anlage eh keinen Parkplatz bekommen wird, um dass 2 Stationen mit der S32 zu fahren und 10-15 min. auf matschigen dunklen Wegen zu laufen. Da kann man lieber 7 € für den Parkplatz zahlen, da das Fahrgeld ebenso teuer ist. Desy-Mitarbeiter fahren auch mit dem Auto weiter.
Daher ist die einzig logische Konsequenz die U5 mit der S32 in Schenefeld zu verbinden - analog der Station Elbbrücken. Am Stadtzentrum Schenefeld könnte ein großer ÖPNV-Knoten enstehen mit einem großen P&R-Angebot. Denn kein Schenefelder wird nach Osdorf fahren, um von dort mit dem ÖPNV weiterzufahren.
Eine U5 in Schenefeld würde auch dazu führen, dass man aus dem Westen von Hamburg schneller ohne zig mal Umsteigen nach Eimsbüttel kommt! Der Straßenverkehr würde hier statt wie bei der derzeitigen Politik nur verdrängt wirklich sehr stark reduziert werden können, wenn man das Stadtzentrum Schenefeld aud bustechnisch optimiert.

Hallo und vielen Dank für Ihr Interesse am U-Bahn-Netzausbau.

Die genaue Lage der U5-Haltestelle Arenen Volkspark steht noch nicht fest. Grundsätzlich werden beim Festlegen der möglichen Haltestellenlagen verschiedene Aspekte miteinander abgewogen. Dies sind verkehrliche, betriebliche, bauliche und wirtschaftliche Aspekte – sowie an den Arenen wegen der besonderen Lage insbesondere auch Auswirkungen auf die Umwelt (2. Grüner Ring, Friedhof, Volkspark). Klar ist dabei, dass sich im Bereich der Arenen schon heute sehr große Besuchermassen versammeln, die teilweise mit eigenem Pkw anreisen und somit nicht nur den Bereich der Arenen sondern auch Zufahrtsstraßen nach Hamburg und seine Stadtteile verkehrlich stark belasten. Mit der U5 verringert sich die Reisezeit zudem für Besucher, die beispielsweise vom Hauptbahnhof anreisen, erheblich. Bei Events können an der Haltestelle Arenen mehr Züge eingesetzt werden, um einen dichten Takt zu gewährleisten und die Fahrgäste komfortabel zu transportieren. Allein deshalb lohnt sich der Bau einer Eventhaltestelle an den Arenen. Außerdem gibt es ja nicht nur Veranstaltungen im Volksparkstadion, sondern auch in den kleineren Arenen – auch diese profitieren sehr von der neuen Haltestelle. Dabei prüfen wir verschiedene Haltestellenlagen und versuchen natürlich, so viele Einwohner und städtebauliche Potenziale wie möglich mit der Haltestelle zu erschließen. Darüber hinaus gibt es auch in der Umgebung des Farnhornwegs umfangreiche Projekte zur städtebaulichen Umgestaltung.

Der System- und Variantenvergleich des HVV hat ergeben, dass nur ein Schnellbahnsystem nach Lurup bzw. zum Osdorfer Born fahren wird. Zurückzuführen ist dies auf die vergleichsweise geringe Einwohnerdichte westlich der S3- und nördlich der S1-Achse, die eine Doppelerschließung durch zwei Systeme im Sinne eines effizienten Einsatzes von Steuergeldern nicht rechtfertigt. In diesem Gebiet ist die Besiedlung für eine Metropole sehr dünn, es gibt nur ein paar wenige Aufkommensschwerpunkte (z.B. DESY, Arenen, Osdorfer Born). Daher wurde entschieden, die Arenen noch an die von Stellingen kommende U5 anzuschließen, und die Erschließung der städtebaulichen Achse Bahrenfelder Chaussee, Luruper Chaussee und Luruper Hauptstraße durch die S32 aufzunehmen. So werden alle Potentialgebiete mit einer Schnellbahn erreicht. Damit können natürlich nicht alle gewünschten Verkehrsbeziehungen abgebildet werden. Für die weniger nachgefragten Beziehungen gibt es ein umfangreiches Busnetz, welches im Rahmen des Hamburg-Taktes bis 2030 weiter ausgebaut werden soll.

Nach aktuellem Stand wird die U5 an den Arenen also ihre Endhaltestelle erhalten. Eine Weiterführung der S32 vom Osdorfer Born bis nach Schenefeld ist aktuell nicht Teil der Planung, aber grundsätzlich denkbar. Die Anbindung von Schenefeld wurde zuletzt im Rahmen einer Konzeptstudie im Jahr 2018 von der nah.SH untersucht. Das Ergebnis dieser Untersuchung besagt, dass aktuell eine Anbindung Schenefelds bei einem unverhältnismäßig hohen Aufwand im Vergleich zum verkehrlichen Nutzen nicht weiterverfolgt wird.

Gibt es für die Zukunft Pläne, eine S-Bahn-Linie zu bauen/zu verlängern, sodass man von Wedel/Blankenese aus nicht erst nach Altona und dann zur Holstenstraße fahren muss, um nach Stellingen/Eidelstedt zu gelangen? Das wäre eine Zeitersparnis von ungefähr 30 Minuten. Es gibt zwar den 22er-Bus, von welchem man jedoch in den 21er-Bus umsteigen muss und die Fahrt vergleichsweise lang dauert.