U3: Fuhle bekommt U-Bahn-Haltestelle

Hamburg wächst – und die U-Bahn wächst mit. Damit die Menschen auch in Zukunft schnell und komfortabel durch die Stadt kommen, baut die HOCHBAHN ihr U-Bahn-Netz aus. Die U1-Haltestelle in Oldenfelde ist schon in Betrieb und neben der Verlängerung der U4 auf die Horner Geest und der neuen U-Bahn-Linie 5 mitten durch die Stadt wird mit der U3-Haltestelle Fuhlsbüttler Straße eine weitere Lücke im Linienplan geschlossen.

Rund um die „Fuhle“ bewegt sich was: In den vergangenen Jahren hat sich das Gesicht von Barmbeks längster Einkaufsmeile gewandelt. Einkaufen, flanieren, Kaffee trinken - viele Menschen zieht es in die lebendige und lebenswerte Nachbarschaft. Mit dem neuen U3-Halt bekommen rund 10.000 Anwohnerinnen und Anwohner eine U-Bahn-Haltestelle um die Ecke.

Fuhle doppelt gut angeschlossen: Nicht nur am südlichen Ende der Fuhlsbüttler Straße hält demnächst eine U-Bahn. Auch im Norden an der Kreuzung Nordheimstraße können Anwohnerinnen und Anwohner in Zukunft in eine U-Bahn einsteigen und zwar in die U5.

Planung und Beteiligung: Los geht’s!

Die HOCHBAHN steigt jetzt in die vertiefte Planung der Neuen zwischen Barmbek und Habichtstraße ein. Genau der richtige Zeitpunkt für die Menschen vor Ort, sich mit ihren Ideen einzubringen! Sagen Sie uns, was Ihnen wichtig ist im Online-Dialog zur neuen Haltestelle! Was sie über das Projekt wissen sollten:

Wo liegt die neue Haltestelle?


Steht die genaue Lage der Haltestelle schon fest?
Ja, die Lage der Haltestelle steht fest, westlich der Fuhlsbüttler Straße. Dies hat im Wesentlichen bauliche und betriebliche Aspekte.

Warum gerade hier?
Dafür gibt es viele gute Gründe. Welche das genau sind, steht hier. Dazu zählen u.a.: Die neue Haltestelle schließt eine Lücke im Netz: Rund 10.000 Anwohnerinnen und Anwohner rund um die südliche Fuhlsbüttler Straße können so früher in die U-Bahn einsteigen und sind weniger auf den Bus angewiesen.

Wird die neue Haltestelle barrierefrei sein?
Auf jeden Fall. Die neue U-Bahn-Haltestelle und ihre Seitenbahnsteige werden barrierefrei erreichbar sein. Dazu zählen zwei Aufzüge, stufenlose Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten in die U-Bahn sowie ein Leitsystem für Blinde und Sehbehinderte.

Heißt die Neue später „U3 Fuhlsbüttler Straße“?
Nein, so lautet zunächst der Arbeitstitel. Ob und wie der Name sich eventuell verändert, zeigt sich im Laufe der weiteren Planung.

Kann ich bei der Planung mitreden?
Na klar, und zwar jetzt! Deutlich früher als vom Gesetzgeber gefordert, beteiligt die HOCHBAHN die Menschen, für die sie die U-Bahn baut, an den Ausbauplänen. Dies geschieht aktuell zunächst einmal online, um auch in Zeiten von Corona möglichst viele Menschen zu erreichen. Im Online-Dialog können Sie ab 21. Oktober 2020 Ihre Ideen einbringen.

Muss die U3 für die Bauarbeiten gesperrt werden?
Sperrpausen der U3 während der Bauarbeiten werden sich nicht vermeiden lassen. Aber die HOCHBAHN kann das! Schon mit der U1-Haltestelle Oldenfelde wurde eine zusätzliche Haltestelle auf einer bestehenden Linie im laufenden Betrieb gebaut. Dafür werden Maßnahmen bestmöglich gebündelt, um die Einschränkungen für die Fahrgäste möglich gering zu halten.

Wann können wir an der U3 Fuhle einsteigen?
Zunächst hat die HOCHBAHN den Auftrag zur Planung der Haltestelle. Wann sie gebaut wird, steht noch nicht fest. Das Projekt befindet sich in einem sehr frühen Stadium der Planung. Eine Aussage zur Eröffnung kann erst im Laufe der weiteren Planung getroffen werden. So sollen beim Bauen auf einer bestehenden Linie möglichst viele weitere Maßnahmen gebündelt werden, um die Beeinträchtigungen für die Fahrgäste und Anwohner*innen während des Baus so gering wie möglich zu halten.

An wen kann ich mich mit Fragen wenden?
Als Beauftragter der HOCHBAHN für diese Haltestelle steht Martin Boneß zur Verfügung (Tel.040 - 3288 - 5541; E-Mail: martin.boness@hochbahn.de).


Weitere Informationen


(Stand: 08.10.20)

Kommentare

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Würde mir gefallen, aber nur mit entsprechendem Lärmschutzkonzept und Verkehrsberuhigender Wirkung der Fuhlsbüttler Straße selbst!

Ich wohne direkt neben dem geplanten Bahnsteig und selbst ich brauche diese Haltestelle nicht. Die Stationen !Barmbek!, Saarlandstraße, Habichtstraße und alte Wöhr sind alle bereits zu Fuß erreichbar.

Danke


Anmerkung der Redaktion: Der werbliche Link in diesem Beitrag wurde gelöscht, da er keinen Bezug zum Thema erkennen lässt. Bitte beachten Sie die Spielregeln dieser Website. Zudem freuen wir uns über Meinungen und Anregungen zum Thema. Beteiligen Sie sich gern mit einem klar formulierten Beitrag.

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Wunderbar! Die neue Haltestelle ist eine perfekte Aufwertung für das Gebiet!

Auch wenn es schon von anderen vermerkt wurde - ich muss es deutlichst betonen, dass von B E I D E N Seiten der Fuhlsbüttlerstraße - ohne Straßenüberquerung !!! - die Bahnsteige erreichbar sein müssen. Alles andere wäre im Sinne der Straßenverkehrssicherheit fatal und verantwortungslos. Auch das Erreichen der wohl weiterhin in der Fuhle fahrenden Busse muss ohne verkehrsgefährdende Straßenüberquerung möglich sein.
Hierfür würde auch die schon genannte "Verlängerung" der Bahnsteige mit einem Fußgängersteg ausreichen. Übrigens eine nicht ganz neue Lösung, die es schon etwas ähnlicher Form z.B. an der Haltestelle Rödingsmarkt gibt, um die andere Seite der Ludwig-Erhardt-Straße zu erreichen. Auch in Farmsen ist u.a. aus den gleichen Gründen der Bahnsteigbereich länger als für den Zughalt erforderlich.