Mittendrin in Barmbek

Noch mehr U-Bahn für Hamburg: An Barmbeks längster Einkaufsmeile plant die HOCHBAHN eine zusätzliche U3-Haltestelle. Zwischen Habichtstraße und Barmbek soll der Halt auf Hamburgs ältester U-Bahn-Linie liegen. Warum die Fuhle die U3 braucht? Fünf Gründe, die dafür sprechen:
 

1. Viele Leute mitnehmen
Rund 10.000 Anwohnerinnen und Anwohner rund um die Fuhlsbüttler Straße erhalten mit dem zusätzlichen Stopp eine U-Bahn-Haltestelle um die Ecke.
 

2. Weniger Bus, mehr Bahn
Statt mit Bus und Bahn geht es staufrei und schneller ab U3 Fuhlsbüttler Straße in die City – und damit insgesamt komfortabler durch die Stadt.
 

3. Auch die Nachbar*innen und Umsteiger*innen am S-/U-Bahn-Knotenpunkt Barmbek freuen sich
Steigen mehr Fahrgäste bereits an der Fuhle ein, entlasten sie damit den Bahnhof Barmbek.
 

4. Großes Angebot, große Wirkung
Die neue Haltestelle schließt eine Lücke in Hamburgs U-Bahn-Netz - eine attraktive Möglichkeit, das Auto stehen zu lassen und auf die U-Bahn umzusteigen - komfortabel und barrierefrei.
 

5. Gewinn für alle
Mehr U-Bahn und weniger Verkehr auf den Straßen sorgen für bessere Luft und Lebensqualität – und davon profitieren alle Hamburgerinnen und Hamburger!

Die Fuhle braucht die U3 - und unsere Planer Ihre Ideen! Sagen Sie uns, was Ihnen wichtig ist: Reden Sie mit im Online-Dialog.

 

U3-Fuhle - der Film


Weitere Informationen


(Stand: 08.10.20)

Kommentare

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Wie alt ist eigentlich die U-Bahnbrücke über die Fuhlsbüttlerstraße, wäre es nicht sinnvoll diese gleich neu zu bauen und mit Seitenstegen zu versehen und die Haltestelle auf der Brücke zu errichten und somit die Zugänge auf beiden Seiten der Fuhlsbüttlerstraße einzurichten um den Querungsverkehr auf der Straße zu reduzieren. Denn bei der geplanten Haltestellenlage wäre ja eine Fußgängerampel unter der Brücke notwendig, da die Fußgänger ja keine Umwege akzeptieren!

Guten Tag und vielen Dank für Ihren Kommentar!

Bei den bisherigen Planungen für die neue U3-Haltestelle Fuhlsbüttler Straße wurde auch geprüft, ob es möglich ist, die Haltestelle mit den Seitenbahnsteigen auf der Brücke zu errichten. Erste Prüfungen haben jedoch ergeben, dass dies nicht möglich ist, ohne die Brücke statisch zu verändern und damit in der Folge neu zu bauen. Die Brücke wurde 2013 erneuert und steht damit erst am Anfang ihrer Lebensdauer, die 120 und mehr Jahre beträgt. Daher wurde dieser Ansatz verworfen. Der Hauptzugang wird hier somit auf der Westseite der Fuhlsbüttler Straße liegen.

Direkt nördlich der Brücke gibt es bereits eine Fußgängerquerung mit Ampel. Im Rahmen der vertiefenden Planungen soll auch geprüft werden, ob und wie das Umfeld der Haltestelle und hier insbesondere die Ampelquerung künftig gestaltet werden kann, um die Zugangssituation so optimal wie möglich zu gestalten.

Die Brücke Fuhlsbüttler Straße müsste Baujahr 2003 sein. Ändert natürlich nichts am Ergebnis.

Hallo Hochbahnteam,

schön das es nun zu einer Entscheidung pro U-Bahn Haltestelle gekommen ist. Was für mich als Anwohner der Genslerstraße jedoch sehr wichtig ist, ist das THema Lärmschutz und Durchgangsverkehr. Schon zu lange leben wir mit der Bahntrasse direkt "auf'm Balkon". Durch die neue Haltestelle wird es zu mehreren Zugstops und Anfahrten kommen. Mehr Gäste werden sich in dem Bereich Genslerstr. aufhalten. Der Kleine "Waldweg" (Am JIM Block rein) wird zum HOTSPOT für "Händler und TRINKER". Daher die erste Frage:
Was ist mit einer LÄRMSCHUTZWAND? Was ist mit den kommenden Durchgangsverkehr, entlang der Bahnstrecke? Wie wird unsere "Kleiner WALDWEG" vor Vermüllung und Beschädigungen geschützt? Ich hoffe damit wird sich ausführlich beschäftigt.
Danke+Gruß. Ein direkter Anwohner.

Lieber Anwohner,

es freut uns, dass Ihnen die Planung zur U3 Fuhle gefällt und vielen Dank für Ihre Hinweise zu den Themen Lärmschutz und Umfeldgestaltung.

Aktuell befinden wir uns am Anfang der Planung. Dabei stehen viele Aspekte noch nicht fest. Bei der Planung der neuen Haltestelle muss die HOCHBAHN die Regelungen des Bundesimmissionsschutzgesetzes einhalten. Dieses Gesetz soll u. a. Anwohner*innen vor schädlichen Umwelteinwirkungen wie Lärm schützen. Zu diesem frühen Planungsstand liegt allerdings noch kein Lärmgutachten vor. Es wird im Zuge der weiteren Planung ein Gutachten erstellt, aus dem sich Maßnahmen ergeben werden, um Beeinträchtigungen möglichst gering zu halten.

Grundsätzlich ist der Bezirk Nord für die Wege entlang der Bahnstrecke zuständig. Über die künftige Gestaltung des Umfelds der neuen Haltestelle wird sich die HOCHBAHN allerdings im weiteren Verlauf der Planung mit dem Bezirk austauschen.

Bringen Sie Ihre Ideen zu diesen und anderen Themen gerne auch im aktuell laufenden Online-Dialog ein. Dort sammeln wir zunächst die Themen aus dem Stadtteil, um sie im nächsten Schritt vertieft zu betrachten.

Der neue Bahnsteig sollte von West und von Ost betreten werden können. Auf der Westseite sollten Treppen/Aufzüge sowohl nördlich der Gleise als auch südlich der Gleise liegen. Im Alltag lässt sich dadurch oft eine Bahn früher erreichen, was den Nutzungskomfort des ÖPNV erhöht.