Vorheriger Vorschlag

U5 St. Georg: Variante Barcastraße I

Eine weitere Variante, die in der Vorplanung für die Haltestellenlage in St. Georg aktuell vertieft untersucht wird: Diese liegt größtenteils unter der Barcastraße vor dem AK St. Georg.

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U5 St. Georg: Variante Barcastraße II

Von den drei Haltestellenvarianten für einen U5-Halt in St. Georg, die aktuell vertieft untersucht werden, liegt diese Variante am weitesten östlich: Auch in Höhe des AK St. Georg, aber etwas weiter in Richtung Sechslingspforte. Schauen Sie sich die Lage an und geben Sie uns Ihre Hinweise und Anregungen dazu mit!

* Hinweis zu den eingezeichneten Zugängen: Diese dienen nur der Veranschaulichung. Wo Treppen, Fahrtreppen und Aufzüge am Ende genau liegen werden, ist Gegenstand der vertieften Planung.

Kommentare

Diese Variante ist mit Rücksicht auf die Bewohner der Langen Reihe zu bevorzugen. Sowohl für Besucher des AK St. Georg als auch des Lohmühlenparks und der Alster liegen die Zugänge komfortabel und die Lange Reihe ist in wenigen Schritten auch zu erreichen. Gleichzeitig wird die bereits jetzt überquillende Lange Reihe entlastet.

Wenn die Belange der Bewohner der Langen Reihe tatsächlich Beachtung finden sollen, in diese Variante abzulehnen, da sie zu den längsten Fußwegen für die Bewohner zur Station führt. Der Lohmühlenpark und das Krankenhaus werden in gleicher Qualität über die Variante "Lange Reihe" erschlossen, die Alster im Wesentlichen auch, da der Nordausgang dieser Variante in den Bereich der Verkehrsknotens und der Fußgängerunterführung führte und keinen besseren Anschluss herstellte als über die Lohmühlenstraße.

Eine Auswahl dieses Stationsstandorts führte dazu, dass die Planungsverantwortlichen auf Jahrzehnte hinaus mit der Frage konfrontiert würden, wieso ein Standort ausgewählt wurde, der die Lange Reihe als wesentliches Verkehrsziel vermeidet bzw. sie nur über einen längeren Fußweg anschließt, anstatt direkt in ihr zu enden.

Der Hinweis, dass die Lange Reihe entlastet würde - womit, wie ich vermute, gemeint ist, dass die bereits heute intensive Frequentierung durch Fußgänger nicht weiter erhöht wird - geht etwas am grundsätzlichen Ziel einer U-Bahn vorbei; sie soll gerade Aufkommensschwerpunkte zentral erschließen - eine Station in der Perpherie wird demgegenüber nicht benötigt.

Ein grundsätzlicher Hinweis: Personen, die zuerst sehen, dass Bau und Betrieb der U5 mit der Beschränkung ihres persönlichen Komforts verbunden sind, könnten über den Gesamtmaßstab des Projekts und seine Gesamtbedeutung für die Stadtgesellschaft nachdenken und diese Aspekte gegen die eventuelle temporäre Belastung abwägen. Natürlich müssen die Interessen der lokalen Nutzer Berücksichtigung finden, aber sie müssen auch in einem ausgewogenen Verhältnis zum Gesamtprojekt betrachtet werden.
Abgsehen davon finde ich es äußerst schwierig, dass mit dem Verweis auf die "Rücksicht auf die Bewohner" suggeriert wird, dass alle Bewohner der Langen Reihe diese Bedenken teilen. Es ist vielmehr davon auszugehen, dass ein Großteil der Bewohner der Langen Reihe einen direkten U-Bahnanschluss auch unterstützt.

Abgesehen davon könnte auch ein Blick in andere Städte hilfreich sein um zu erkennen, dass landauf, landab Tunnelstrecken errichtet werden, die zu keinen dauerhaften Belastungen ihrer oberirdischen Umgebungen führen - und diese erfolgreichen Vorhaben machen die überwältigende Mehrheit aus.

Ich lehne die Variante Lange Reihe entschieden als direkter Bewohner in der Langen Reihe 110 ab. Mir genügt der Ausgang AK Sankt Georg. Die ewige offene Baugrube in diesem Abschnitt würde weitaus mehr Bewohner beeinträchtigen als die Barca-Varianten.

Die Nutzung der Langen Reihe für Fahrräder, Fußgänger, Taxis, Öffis und Anlieferer bleibt bei dieser Variante durch die Zu- bzw. Abfahrt über die Lohmühlenstraße weitgehenst erhalten. Zu befürchten wäre dann allerdings ein verstärktes Verkehrschaos an der Sechslingspforte durch Baufahrzeuge.

Ich sehne mich nach einem stressfreien Weg von der Innenstadt nach Hohenfelde. Die Kreuzung Barcastrasse/Sechslingspforte ist für Fußgänger und Autofahrer ungünstig, weil die Grünphase extrem kurz ist. Immer wieder werden Fußgänger beim Überqueren von Autos geschnitten, die in ihrer kurzen Grünphase auf die Sechslingspforte von der Innenstadt kommend rechts abbiegen wollen und sich von den Fußgängern gestört fühlen. Die Überquerung ist unfallträchtig.
Eine Fahrt mit der U Bahn bis zu einer Haltestelle Hohenfelder Bucht mit einer baulich ansprechendenUnterquerungsmöglichkeit der 4 spurigen Straße( die jetzige ist ungenügend) wäre für mich und meine Kinder ein Traum. Und die Außenalster wäre auch für alle besser zu erreichen, und die Alsterschwimmhalle auch.
Warum 2 Zugänge in der Langen Reihe? Hier reicht ein Zugang völlig aus. Denken Sie bitte auch an die Leute, die Nicht das "Szeneviertel" frequentieren wollen.

Hallo, Ihr Wunsch eines guten Zugangs von Hohenfelde wird bestens und bequem erreicht über die Haltestelle Uhlenhorst, Süd-Westausgang Papenhuder Straße. Damit können Ihre bei Fertigstellung der U-Bahn erwachsenen Kinder die heutigen Verkehrsautobahnen gefahrlos unterqueren und ihr Heim super bequem erreichen.

Einer Haltestelle Barcastraße bedarf es da nicht, wo kaum Fahrgäste hinwollen.

Ich wohne in der Langen Reihe/Ecke Danziger Straße. Ich kann locker zum Hauptbahnhof oder zu einer Haltestelle AK Sankt Georg in kurzer Zeit gehen. Wenn schon zwei Zugänge an jeder Seite der Haltestelle notwendig sind, ist die Barcavariante besser. Wenn der Barca-Ausgang weniger frequentiert werden sollte, ist das doch nicht schlimm. Besser als ein wuseliger enger überflüssiger Ausgang in der Schmilinskystrasse. Die U 5 dient der Anbinding "abgeschnittener" Bezirke, nicht der Überversorgung von Party- und Gastrovierteln.
Wir würden die Bäume in der Langen Reihe erhalten und wie bereits von anderen erwähnt, die Infrastruktur des Viertels während der langen Bauzeit erhalten.

Aus meiner Sicht sind sämtliche Argumente die Lage der Station mit Beeinträchtigungen während der Bauphase zu begründen unter langfristigen Gesichtspunkten nicht haltbar. Eher im Gegenteil: Nach Abschluss der Arbeiten dürften die positiven Effekte im Einzugsbereich deutlich überwiegen. Daher: contra Barcastraße I und II.

Es gab und gibt deutlich mehr Argumente FÜR eine dieser Varianten als nur "Beeinträchtigungen während der Bauphase".
Michael Schwarz

Natürlich sind Beeinträchtigungen durch die Baustelle auch ein Argument. Ich wohne in der Langen Reihe. Eine offene Baugrube würde viele Anwohner empfindlich stören!

Mit dieser Variante könnten Sie einen behindertengerechten und sicheren Zugang zur Außenalster schaffen. In Zukunft wird die Alster sicherlich in der Bedeutung als Naherholungsgebiet steigen, die Fuß- und Fahrradwege werden verbessert werden und ein U-Bahnanschluss wäre zukunftsorientiert. Soll nicht ohnehin das Gebiet Hohenfelder Bucht neu strukturiert werden?

Konnte leider an der letzten St. Georg-Veranstaltung nicht teilnehmen, so dass sich meine Bewertung und Anregungen aus den Variantenbeschreibungen, meiner Ortskenntnis und den zahlreichen Kommentaren speisen:

Ich plädiere für die Variante "Barcastraße 2", u. a. weil
- mir der "direktere Zugang" zur Alster sehr interessant erscheint und
- es dann keine offene Baugrube für den Ausgang an der Kreuzung Lange Reihe/Schmilinskystraße gäbe (nur die Ausgänge sind offene Baustellen!).
Mir fehlen die Diskussion und Information über:

- wo konkret verlaufen in St.Georg die einzelnen Gleise (sie laufen laut Plan nur in der Haltestelle parallel)

- davon abhängig: wo sind dann die erforderlichen Notausstiege vorgesehen (auch mit offener Baustelle!!!) und welche Häuser werden konkret untertunnelt?

- welche Erfahrungen und Erkenntnisse sind aus der letztlich sehr erfolgreich verlaufenen "Busbeschleunigung Lange Reihe" eingeflossen?
(in Bauphase: Einbahnstraße stadtauswärts, der 6er MetroBus stadteinwärts über Sechslingspforte und Steindamm umgeleitet, ...)
- wie ist gewährleistet, dass alle Gewerbetreibenden (auch die, die nicht zu den Veranstaltungen kommen) von den Plänen und der Umsetzung erfahren (fataler Fehler bei geplanter Umgestaltung des Steindammes: zahlreiche insbes. migrantische GeschäftsinhaberInnen sind bislang nicht informiert (worden), weil z. B. gar nicht durch die "IG-Steindamm" oder den "Bürgerverein zu St. Georg" vertreten sind.)
Michael Schwarz

Sehr geehrter Herr Schwarz,

schön, dass Sie sich auf diesem Wege an der Kommentierung der Varianten für die U5-Haltestelle in St. Georg beteiligen.

Nach aktuellem Planungsstand sollen die Haltestellen offen gebaut werden. Wie die genauen Bauverfahren und -abschnitte allerdings aussehen werden, ist noch Gegenstand der weiteren vertieften Planung.

Der weitere Verlauf der Gleise in Richtung Hauptbahnhof hängt u.a. noch vom Bauverfahren, von der finalen Lage der Haltestelle und den weiteren Planungen im Bereich Innenstadt ab. Dementsprechend steht auch noch nicht fest, welche Gebäude unterfahren würden oder wo sich Notausgänge befinden. Auch dies ist Gegenstand der weiteren Planung und hängt u.a. von der endgültigen Lage der Haltestellen ab.

Bereits sehr frühzeitig bindet die HOCHBAHN die Anwohnerinnen und Anwohner, Institutionen im Stadtteil sowie Gewerbetreibende in den laufenden Planungsprozess ein, informiert und beteiligt sie. Dies geschieht unter anderem über Veranstaltungen vor Ort, über diese Website und über mich. Als Beauftragter für diesen Abschnitt besuche ich regelmäßig Gremien wie bspw. den Stadtteilbeirat, gehe aktiv auf die Akteure im Stadtteil zu und führe Einzelgespräche. In diesem Zuge habe ich bereits mit einer Vielzahl von Gewerbetreibenden aus dem Umfeld der möglichen Haltestellenlagen persönliche Gespräche geführt und werde diesen Dialog weiterhin aktiv vorantreiben. Für Fragen und Anmerkungen stehe ich dem Stadtteil jederzeit gerne zur Verfügung.

Wir laden Sie herzlich ein, sich in dem weiteren Prozess zu beteiligen und freuen uns auf Ihre Anregungen.

Frederik Simmat

Bei dieser Variante ist sowohl die Erreichbarkeit des AK St. Georg, der Alsterschwimmhalle, der Alster und des Stadtteils Hohenfelde optimal. Für alle, die zur Alster wollen ist der Zugang perfekt. Für die Anwohner und Gewerbetreibende der Langen Reihe ist die Beeinträchtigung während der Bauphase gering, da hier nur wenige Wohnungen und Gewerbe sind.

Man lässt Sankt Georg ungeschädigt, gibt dem Viertel EINEN Ausgang am AK Sankt Georg und macht den "Großen Wurf" mit einem ansprechenden Bara-Ausgang und restaurierten Hohenfelder Brücken.
Übrigens würden sich Rollstuhlfahrer sicherlich über einen behindertengerechten Zugang zur Außen-Alster freuen.

Sankt Georg ist als zentraler kleiner Stadtteil im Prinzip mit U-Bahn (Lohmühlenstraße/Hbf-Nord und Süd) und S-Bahn (Hbf) und Bussen gut erreichbar. Die U 5 wird nicht für Sankt Georg gebaut, sondern für nicht erschlossene eher periphere Stadtteile.
Die Streckenführung der neuen U-Bahn ermöglicht/ macht notwendig einen Halt in Sankt Georg. Wenn es dann so ist, sollten auch neue Möglichkeiten für die Stadt geschaffen werden, also einen Ausgang für Sankt Georg/Lange Reihe und einen für Hohenfelde und Außenalster.
Das Argument mit dem behindertengerechten Zugang zur Alster ist meiner Meinung nach ebenfalls bedeutsam.
Sankt Georg ist bereits erschlossen (übrigens auch das AK Sankt Georg mit der U-Bahn Lohmühlenstraße) und braucht bestimmt nicht 4 Ausgänge in der Langen Reihe.
Wie hier von anderen schon häufig argumentiert, sollte und kann die Lange Reihe für die Bewohner und Gewerbetreibenden von einer gravierenden Baugrube über viele Jahre verschont werden, weil es bessere Alternativen gibt.

Die Variante Barcastraße II ist jedem Fall zu bevorzugen.
Niemand kann wirklich eine problemfreie Bebauung der U5 mit einem Ausgang Lange Reihe garantieren.
Die Bewohner müssen darunter leiden, die Gebäude müssen alle vorher und Nachher auf Mängel und Schäden geprüft werden.
Langfristig ist auch von keinem Fachmann eine Garantie für "keine" Schäden zu geben. Diese Probleme (mögliche Klagen wegen Schäden an Gebäuden, Grundwasserabsenkungen etc. ) und der Verlust von Lebensqualität der Anwohner sollten hier unbedingt im Interesse aller Beteiligten vermieden werden.

Durch Verzicht auf den Bau unter bewohntem Gebiet? Sogar dann gäbe es Eingriffe ins Grundwasserregime, von deren Folgen viele Anwohner alsternaher Neubauten mit massiven Tiefgeschossen ein Lied singen können!

ein konsequentes Abwägen aller Vor- und Nachteile und nicht der einfachste Weg des geringsten Widerstandes für die Planer und die Politik. Nur weil hier im Forum befürchtet wird, der Komfort einiger Anwohner und Geschäftsleute könnte für einen begrenzten Zeitpunkt eingeschränkt werden, sollten wir uns nicht die Chancen für die langfristig optimalste Haltestellenlage Lange Reihe für die Nutzer verbauen. Hier wurde in Barmbek Nord ja durch Nimbys bereits einmal die optimale Streckenführung verhindert!

Insbesondere sollte nicht primär nach den Meinungen von Stadtteilbeirat und Einwohnerverein St. Georg entschieden werden. Diese sprechen nur für einen Bruchteil der Bevölkerung und sind nicht demokratisch legitimiert.