15 Fakten zur U4-Verlängerung in Horn

15 Fakten zur U4 Horner Geest

Wussten Sie schon, dass in Zukunft täglich rund 24.000 Menschen mit der U4 zwischen Stoltenstraße und Horner Rennbahn unterwegs sind? Oder, dass die U4 auf die Horner Geest abschnittsweise gebaut wird? Damit Anwohnerinnen und Anwohner nicht 7 Jahre am Stück durch die Bauarbeiten beeinträchtigt sind. Weil uns immer wieder Irrtümer über die U4 in Horn erreichen, wollen wir diese richtigstellen: Die 15 wichtigsten Fakten zur U4.

Und wir halten Sie auch weiter auf dem Laufenden: Noch läuft das Planfeststellungsverfahren, in dem die Behörde die eingereichte Planung ausführlich untersucht und alle von dem Vorhaben betroffenen privaten und öffentlichen Belange miteinander abwägt. Wir melden uns, wenn wir wissen, wann es losgeht und informieren Sie über Bauablauf und Umleitungen.

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Vielen Dank für die Richtigstellungen.Ich als Anwohner begrüße den Bau der U4 und habe mich schon länger über die im besten Falle Halbwahrheiten der U-Bahngegener geärgert.

Haben Sie selbst die Planungsunterlagen komplett durchgelesen und auch verstanden ?
und
waren im Anhörungstermin im April, wo alle Bürger teilnehmen konnten?
Wenn nicht, dann tun Sie es doch einfach mal, dann wissen auch selber, was Wahrheiten sind.

Dass der Ring 2 für Jahre gesperrt wird, hat niemand behauptet, auch die Gegner nicht. Daß er aber während der gesamten Bauzeit auf "jeweils zwei Spuren pro Richtung befahrbar sein wird" wage ich zu bezweifeln, aufgrund einer Erfahrungen beim Bau der Velo-Route. Es gab an der Kreuzung eine Verengung zu einer Spur, die lange Staus verursachte. Zeitweise fuhr der Bus 23 große Umwege, so daß die Fahrt von Wandsbek Markt zur Horner Rennbahn statt planmäßige 8 Minuten eine knappe Stunde dauerte!

Liebe Hochbahn-Mitarbeiter,

beim Lesen Ihrer Ausführungen kann man den Eindruck gewinnen, dass es eigentlich keine negativen Seiten der geplanten Bauweise gibt. Um das zu Unterstreichen haben Sie wirklich hübsche Bilder ausgesucht. Ich verstehe ehrlich nicht, warum Sie die Kritikpunkte der Anwohner bzw. Gegner überhaupt Punkt für Punkt auseinander nehmen müssen. Sie geben mir sicherlich Recht, wenn ich behaupte, dass die meisten Angriffspunkte die Hochbahn doch selbst in dem Erläuterungsbericht und den Anhängen zur Planfeststellung liefert. Hier beißt sich die Katze in den eigenen Schwanz. Wie können Sie tatsächlich behaupten, dass die Busse es nicht schaffen, den zukünftigen Bedarf zu decken, wenn das „Schwarz auf Weiß“ in Ihren Unterlagen steht. Schauen Sie einmal nach, was dort unter Kapaztitätserweiterung der Busse steht.

Ich verstehe auch nicht, wie Sie behaupten können, dass die Haltestellen nicht im Schildvortrieb gebaut werden können, wenn Sie selbst die Bauvariante 6 erwähnen, die im Wesentlichen aus wirtschaftlichen Gründen abgelehnt wurde bzw. den Menschen nicht zumutet, einige Meter mehr Treppen zu steigen – was übrigens für die Gesundheit der Menschen zugute kommen würde.
Wie Sie das Wort „obdachlos“ in Verbindung mit Tieren setzen, ist nicht zu akzeptieren. Die Hochbahn schreibt, dass eine Zerstörung oder Beschädigung von Fortpflanzungs- und Ruhestätten von Vögeln durch die Rodung von Gehölzen, Räumung von Vegetation und den Abriss von Teilen der Parkpalette zu erwarten ist. Im Zusammenhang mit den Baumrodungen muss erwähnt werden, dass die Senatsvertreter einräumten, dass nur 25% der geforderten Bäume nachgepflanzt werden. Der Rest soll monetär (mit Geld) ausgeglichen werden. Die fast 800 Bäume haben keinen Anwalt, wie schön für die Hochbahn.

Wie können Sie darüber hinaus behaupten, dass sich Lärm und Dreck nicht vermeiden lässt, und dieser im Verhältnis gering bleibt. Unter Tage würden dann die Arbeiten weitergehen, ohne, dass sie an der Oberfläche wirklich zu merken sind. Die Wahrheit sieht doch ganz anders aus: Es wird in der Tag und in der Nacht gearbeitet (24 Stunden-Bau). Es wird so hohe Lärm- und Schmutzbelästigungen während der Abschnitte und 1 und 2 tagsüber geben, dass die Richtwerte der AVV Baulärm für Anwohner nicht eingehalten werden können. Besonders lauter Baulärm findet in der Zeit von 7h bis 20h, bei Betonierarbeiten bis 22h statt.
Bei Betonierarbeiten werden erst in einem Abstand von ca. 180 m entlang der Manshardtstraße die Richtwerte eingehalten. Nächtliche Störungen durch Baulärm sind leider nur „weitgehend“ ausgeschlossen. Während die Bauarbeiter alle Lärmschutz-Kopfhörer tragen, sind die kleinen empfindlichen Ohren der Kinder nicht geschützt.

Besonders sensible Themen haben Sie in Ihrem Faktencheck verständlicherweise ganz weggelassen. Viele Menschen fürchten durch die schwierige Grundwassersituation negative Auswirkungen auf die Häuser bzw. Keller. Auch das könnte durch das Anstauen des Grundwassers durch die Tunnelbauweise an einigen Stellen ein realistisches Szenario werden. Können Sie wirklich garantieren, dass es zu keinem Schaden kommen wird? Ach ja, das hier ist Quellenangabe: Anlage 02.00 Erläuterungsbericht, Planfeststellungsunterlage.

Ich zähle zu den sensiblen Informationen auch die Parkplatzsituation. Hier fallen hunderte für Pendler und Anwohner weg. Erklären Sie bitte hier öffentlich, wo die Menschen parken sollen. Und überhaupt, wie wollen Sie Menschen davon überzeugen, auf den ÖPNV umzusteigen, wenn Sie keine Parkplätze bauen. Das lernen Kinder in der ersten Klasse. Stelle Dein Fahrrad in den Fahrradständer, wenn er frei ist. Was aber tun, wenn es keine Parkplätze für die Erwachsenen gibt?

Wenn Sie 100% von Ihrem Plan überzeugt wären, könnten Sie gerne hier und jetzt garantieren, dass die Menschen, Tiere, die Natur, Umwelt und auch Sachgüter nicht durch die massive 7-jährige Baumassnahme geschädigt oder beeinträchtigt werden. Menschen werden an Ihren Taten und Versprechen gemessen. Hier haben Sie jetzt die Möglichkeit dazu.

"bzw. den Menschen nicht zumutet, einige Meter mehr Treppen zu steigen – was übrigens für die Gesundheit der Menschen zugute kommen würde."

Ein paar Treppen mehr machen keinen Unterschied - Entschuldigung, aber das stimmt so nicht. Wenn ich von der Horner Rennbahn zum HBF fahre wechsele ich am Berliner Tor in die U3, einfach weil HBF-Süd näher an der Oberfläche ist. Ich habe keine Lust auf die elendig lange Fahrt mit der Rolltreppe in HBF-Nord. Aus den gleichen Gründen meide ich Gänsemarkt und Messehallen. Dazu kommt das auf diesen Rolltreppen recht zugig ist, was auch nicht Gesundheitsförderlich ist.

Um Unbequemlichkeiten für die Anwohner bei den Bauarbeiten zu vermeiden werden sollen die Unbequemlichkeiten den Benutzern (größtenteils jetzige un zukünftige Anwohner) der neuen Stationen zugemutet werden - das scheint mir doch die falsche Priorität zu sein.

Lieber Gast,

mit dem Faktencheck wollen wir mitnichten Kritikpunkte der Gegner auseinandernehmen, sondern Irrtümer richtigstellen, die uns zuletzt immer häufiger erreicht haben. Auch wenn wir innerhalb der vergangenen dreieinhalb Jahre mit fünf großen Veranstaltungen und diversen kleineren Formaten im Stadtteil unterwegs waren, stellen einige Gerüchte bestimmte Fakten falsch dar. Neben unsere Veranstaltungen ist vor allem unsere Kollegin Hanna Waeselmann intensiv im Stadtteil unterwegs und mit den Menschen vor Ort im Austausch zur U4 auf die Horner Geest. Dadurch bekommen wir auch einen guten Eindruck, wie die Menschen vor Ort das Projekt finden. Was wir dabei immer wieder feststellen: Viele Menschen begrüßen die U4-Verlängerung und freuen sich, bald schneller durch die Stadt zu kommen.

Aber zurück zu Ihren Eindrücken und Fragen: Ob die Horner Geest in Zukunft am besten per Bus, U- oder S-Bahn an den ÖPNV angebunden wird, wurde vorab untersucht. Im Erläuterungsbericht der Planfeststellungsunterlage steht: „Ein Kapazitätsausbau der bestehenden Buslinien ist zwar möglich, um die zusätzlichen Bedarfe in Zukunft abzudecken, führt aber zu einer erhöhten Störanfälligkeit und zu höheren Betriebs-, Beschaffungs- und Instandhaltungskosten. Daher ist „eine Anbindung der Horner Geest über das bestehende U-Bahn-Netz vorzugswürdig“. Aufgrund der Nachteile, die mehr Busse bedeuten, und den Vorteilen, die eine U-Bahn mit sich bringt, und nur das haben wir behauptet, ist der Einsatz von noch mehr Bussen keine Lösung für die Zukunft.

Auch beim Thema Tunnelbohrmaschine haben wir die Fakten dargelegt: Ein Teil der Strecke (800 von 2.600 Metern) könnte per Schildvortrieb gebaut werden. Die sonstigen 1.800 Metern entfallen allerdings auf die komplexe Ein- und Ausfädelung rund um die Bestandshaltestelle Horner Rennbahn und die beiden neuen Haltestellen, die offen gebaut werden müssen. Für die verbleibenden 800 Meter einen Tunnelbohrer anzuschaffen, ist zu teuer.

Die Wortwahl „obdachlos“ kann an der Stelle missverstanden werden, ist aber im Zusammenhang zum „neuen Dach“ zu verstehen, das wir den Tieren bauen. Denn durch die notwendigen Rodungsarbeiten verändern wir den Lebensraum der Tiere während der Bauzeit, schaffen aber u.a. neue Fledermauskästen und Nistkästen für Stare.

Für die 769 zu fällenden Bäumen pflanzen wir insgesamt 516 neue Bäume. Mindestens 160 davon sind großkronige Exemplare, damit die Manshardtstraße rasch wieder grün wird. Als weitere Ausgleichsmaßnahmen werden stadtweit weitere Bäume gepflanzt – und das natürlich auch in Horn.

Was Ihre Anmerkung zur Arbeitszeit betrifft: In der Regel wird nur werktags und tagsüber von 7 bis maximal 20 Uhr gearbeitet.

Lärm, Schmutz und Erschütterungen können nicht verhindert werden, aber durch anwohnerschonende Bauverfahren, dem Einsatz von modernen Geräten und der Optimierung der Bauabläufe soweit es möglich ist, reduziert werden.

Die Auswirkungen des Baus auf das Grundwasser sowie das Horner und Schiffbeker Moor wurden sorgfältig ermittelt und beurteilt. Die Stände werden permanent kontrolliert, um Auswirkungen des U-Bahn-Baus frühzeitig zu erkennen und darauf zu reagieren. Dies geschieht auch bis mindestens ein Jahr nach Fertigstellung. Auf Höhe der zukünftigen Haltestelle Stoltenstraße wird ein Unterströmungsbauwerk erstellt, damit der U-Bahn-Tunnel das Wasser nicht aufstaut. Das Grundwasser wird nach Fertigstellung des Bauwerks sowohl über als auch unter dem Tunnel fließen können. Während der Bauzeit wird das Wasser bei Bedarf auf die südliche Seite der Manshardtstraße gepumpt. Zudem wird an den Gebäuden entlang der Strecke ein Beweissicherungsverfahren durchgeführt.

Während der Bauzeit werden abschnittsweise Parkplätze wegfallen. Sobald ein Abschnitt fertiggestellt ist, wird die Oberfläche, inkl. Parkplätze, wiederhergestellt. Die prognostizierten 24.000 Fahrgäste pro Werktag werden die beiden neuen U-Bahn-Haltestellen vorwiegend zu Fuß, per Bus und Rad erreichen. Für PKW-Nutzer stehen P&R-Anlagen u.a. an den Haltestellen Horner Rennbahn und Steinfurther Allee zur Verfügung.

Generell wird mit der U4-Verlängerung ein umweltfreundliches und nachhaltiges Mobilitätsangebot geschaffen, dass Mensch und Natur für die nächsten hundert Jahre entlasten wird, weil die U-Bahn die Straße entlastet und damit zur Steigerung der Lebensqualität und der Attraktivität des Stadtteils beiträgt.

Wir laden Sie ein, am Donnerstag, dem 9. Januar 2020, an unserer Veranstaltung zum Thema teilzunehmen und mitzudiskutieren.

Ihr Begründungen für die Verlängerung der U4 treffen großenteils auf ganz Hamburg zu. Überall sind dieStraßen überfüllt, überall müssen Menschen vom Bus auf die Bahn umsteigen. Beim Recherchieren im Internet fand ich eine Anfrage der SPD an den damaligen schwarz/grünen Senat zu einer möglichen Erweiterung des U-Bahn-Netztes. Vorgeschlagen wurden u.A. Lurup, Osdorfer Born, Steilshoop, Bramfeld; interessanterweise war die Horner Geest nicht dabei. Wahrscheinlich, weil man damals bedachte, daß Horn mit drei Haltestellen verhältnismäßig gut an das Hochbahnnetz angeschlossen ist.
Daher halte ich diese knapp 2 Km Verlängerung, die weder den Autoverkehr noch die Umwelt wesentlich entlasten, (vor Allem wenn dafür eine alte Allee vernichtet wird), zum Preis für eine halbe Milliarde für überflüssig, ja unverantwortlich, zumal es sich um eine Strecke handelt, auf der der HVV weder einen Metrobus oder einen längeren Bus für notwendig hält.Zur Rechtfertigung, damit sich das Fahrgastaufkommen überhaupt rentiert, sollen nun bereits vorhandene Buslienien zur Danner Allee verlegt werden. Das Argument "fußläufig" verliert damit größtenteils seine Bedeutung.

Wir warten schon lange auf die Verlängerung der U4. Endlich bekommt der von Stadt vergessene oder zumindest vernachlässigte Stadteil mal eine bessere U-Bahn Anbindung. Ein Anfang immerhin. Die Radwege sind noch eine absolute Katastrophe in Horn bzw. Schiffbek/Jenfeld.

Die U-Bahn Anbindung besteht doch schon seit 53 Jahren in Horn. Was sollen denn die Jenfelder sagen, die überhaupt keine U-Bahn Anbindung haben? Oder Schenefeld, die seit über 40 Jahren auf eine Anbindung warten und hoffen. Im Gegensatz zu anderen Bezirken ist Horn nun wirklich gut aufgestellt. Werden Sie in 7-10 Jahren überhaupt noch in Horn wohnen, sofern es eine U4-Erweiterung gibt? Die Stadt Hamburg hat Kostenrisiken in Höhe von 41 Millionen Euro für die U-Bahn Anbindung nicht umsonst bilanziert. Mögliche Inanspruchnahmen korrelieren sehr wahrscheinlich auch mit der Bauzeit. Die Stadt kann die 7 Jahren Bauzeit nicht garantieren. Für die 511 Millionen Euro könnte die Stadt Hamburg einen Großteil aller Radwege erneuern. SPD und GRÜNE haben von 2015 bis heute etwa 50 Millionen Euro in Radwege investiert. Gönnen Sie doch allen Hamburgern tolle Radwege oder gleich den U4-Ausbau bis Jenfeld.

Schön, dass Sie sich über die Verlängerung der U4 auf die Horner Geest freuen. Aktuell befindet sich das Projekt im Planfeststellungsverfahren, an dessen Ende die Baugenehmigung steht. Ein voraussichtlicher Baubeginn wird im Frühjahr 2020 angestrebt. Sobald wir genauere Informationen dazu geben können, erfahren Sie es hier auf der Website sowie auf weiteren Informationsveranstaltungen im Stadtteil, auf denen wir über die Details zur Bauphase informieren werden. Kommen Sie dann gerne vorbei.

Es ist sogar lebensgefährlich auf diesen Radwegen zu fahren z.B. Washingtonallee.

Ich bin dort schon 2x fast überfahren wurden.

Auf dem normalen Radweg fühle ich mich sicher, der zw. Bäume und Fuß liegt.
Die Radwege könnte man ja auch dort erneuern z. B. in der Manshardtstr. Aber dafür brauchen wir keine U.Bahn.

Und nach dem Motto: "Hamburg taktet auf!!!" könnte man auch die Bustaktung dort endlich verbessern!!!
Aber in der Manhardstraße fahren die Busse oft nur im 20 Min.Takt.
Und auch am Wochenende möchte man dort gern mit dem Bus fahren.

Lohnt es sich dort nicht, kürzere Taktung einzuführen und längere Busse einzusetzen.
l

Das ist ja unglaublich, was die Hochbahn da Alles für Unwahrheiten behauptet.
Ja, natürlich, wenn man an die Bürger so eine U-Bahn verkaufen möchte muss man ja mit allen Mitteln arbeiten.
Haben sie ja tatsächlich geschafft, bei einigen Bürgern die U-BahnBaustelle schön zu reden!!!
Aber die Politiker versprechen vor den Wahlen auch immer so viel.
Besonders die "Grünen" Natur, Klima, ha, ha, ha. Ich habe noch nie vorher erlebt, dass so viele Bäume in Hamburg gefällt wurden, wie jetzt wo die Grünen so viele Stimmen bekamen.
Vertreter für Staubsauger, Matratzen, Versicherungen......können euch auch einreden, dass ihr es braucht.

Ich finde ihr solltet lieber nicht glauben, sondern wissen!

Mir erzählten auch Bürger, ihnen wurde erzählt, die U-Bahn wird erst die eine Straßenseite ein paar Jahre gebaut und dann erst die andere Straßenseite. Angeblich würde man dann immer die ganzen 7 Jahre doch die Manshardtstraße befahren können.

Wie soll das denn gehen? Wie kann man so was glauben!

Genau, das mit dem Bau der Veloroute wissen alle Bürger, die in Horn und Umgebung wohnen, was das schon für eine kleine Baustelle war, mit großem Chaos.
Anstatt 4 Stationen von Horner Rennbahn bis Wandsbek Markt in 50 Min. mit dem Bus, hätte man oft lieber zu Fuss gehen können u. wäre schneller.

Diese Baustelle war ja nur ein paar Monate, aber für diese U-Bahn von nur 1,9 km soll die Baustelle mind. 7 Jahre dauern.
Das müsste man sich doch vorstellen können, wie dies mind. 7 mal so schlimm u. chaotisch sein würde.

Und nochmal zu Wissen und nicht glauben.
Ich weiss, dass die Hochbahn auf der Strecke Horner Rennbahn - Dannerallee 6500 Fahrgäste zählten, die dort hin u. zurück fahren.

Nun möchte ich gern genau belegt haben, wo nun genau 24 000 Fahrgäste herkommen sollen, die in Horn wohnen sollen und dann plötzlich alle mit dieser kurzen U-Bahn fahren werden???
Wenn Haferblöcken wirklich soviel gebaut werden soll, könnte auch die U-Bahn bis dorthin im Tunnelbohrverfahren, viel günstiger und schneller gebaut werden, was ja möglich wäre.
Nach Jennfeld oder nach Haferblöcken würde sich eine U-Bahn lohnen.
Ich kenne sogar einige Leute, die mal die Fahrgäste z.B. an der Haltestelle Stoltenstraße zählten. Zu Nicht-Rushhour-Zeiten stehen dort 1-3 Personen.

Vielleicht kann die Hochbahn ja mal endlich eine Antwort geben, auf Beschwerden seit mehr als 20 Jahren, dass die Bustaktung nicht verbessert wird auf der Strecke Dannerallee-Burgstraße?
Cooles Motto "Hamburg taktet auf"
Ist Horn und Hamm nicht Hamburg?

Bereits diese 1,9km lange Strecke bis zur Dannerallee lässt auch die Jenfelder profitieren. Heute müssen sie sich noch recht lange im Bus bis Wandsbek-Markt quälen, um sich dann in eine zu Stoßzeiten bereits überfüllte U1 zu zwängen. Ist aber die U4 fertig, können sie viel kürzer im Bus bis zur Dannerallee fahren und dann mit einer neu eingesetzten U-Bahn komfortabel mit Sitzplatzgarantie in die Innenstadt fahren (bis Jungfernstieg sogar eine Station weniger als mit der U1).

Ich gebe und stimme zu, daß die U4 gerne weiter bis Jenfeld oder sogar Barsbüttel verlängert werden sollte, aber man kann halt nicht alles sofort und gleichzeitig haben.

Also: Es werden viel mehr Fahrgäste als nur die Menschen aus Horn mit der U4 mitfahren. Verstärkter stauanfälliger Busverkehr alleine wird kaum reichen, um Autofahrer zum Umsteigen zu bewegen. Und selbstverständlich messen und vergleichen wir die Leistungsfähigkeit von Bussen und U-Bahnen zur Stoßzeit, aber nicht in "Nicht-Rushhour-Zeiten". Die Spitzenbelastung zählt.

In diesem Sinne sollten wir die bauzeitlichen Einschränkungen pragmatisch hinnehmen, denn sie sind nur zeitweiliger Natur und örtlich begrenzt, und das Ergebnis lohnt die Mühe. Wenn die U4 tatsächlich noch gestoppt würde, sehe ich auch für andere Schnellbahnprojekte wie U5, S4, S32 etc. schwarz und würde um die Klimaschutzziele in HH fürchten. Horn würde letztlich im Stau und schlechter Luft erstarren, und das wollen die Meckerer hier eigentlich auch nicht, oder?

Der Bau der U4 in Horn wird in offener Bauweise realisiert. Das heißt aber nicht, dass in den 7 Jahren der Bauzeit die betroffenen Straßen permanent offen sind. Stattdessen setzt die HOCHBAHN auf sogenanntes abschnittsweises Bauen. Das heißt, es wird zuerst in einem Bereich die Oberfläche geöffnet und der Tunnel gebaut. Im Anschluss wird die Baugrube wieder aufgefüllt und die Straßenoberfläche wiederhergestellt. Unterirdisch kann dann der weitere Ausbau erfolgen, während die Straße und Wege oberirdisch schon wieder genutzt werden können. Die offene Baugrube „wandert“ dann zum nächsten Abschnitt weiter.

Entsprechend wird es während der Bauzeit zu Sperrungen einzelner Straßenabschnitte kommen. Dabei wird darauf geachtet, möglichst viele Wege aufrecht zu erhalten. Mit dem Ring 2 wird auch eine wichtige Verkehrsader nicht gesperrt, sondern in jede Richtung zweispurig geführt. Selbstverständlich stellt die HOCHBAHN aber sicher, dass jedes Haus für die Anwohner, Rettungsdienste und die Müllabfuhr erreichbar bleibt.

Nach Fertigstellung der Verlängerung der U4 werden für den Streckenabschnitt pro Werktag 24.000 Fahrgäste prognostiziert. Diese Zahl setzt sich zum Einen aus den Anwohnern des Stadtteils und zum Anderen aus Fahrgästen zusammen, die nicht aus dem unmittelbaren Einzugsgebiet stammen, aber zukünftig per Bus oder Fahrrad eine der beiden neuen U-Bahn-Haltestellen ansteuern, um schneller in die U4 einzusteigen - anstatt wie bisher zur Haltestelle Horner Rennbahn zu fahren. Das betrifft u.a. Fahrgäste aus Jenfeld, Billstedt und Wandsbek.

Der Abschnitt Horner Rennbahn bis Dannerallee (Horner Geest) ist von erheblichen Nachfragespitzen in der Hauptverkehrszeit geprägt. Vormittags fahren deshalb die Busse der Linie 261 zwischen Horner Rennbahn und Spliedtring im 5-Minuten-Takt. Auch im Laufe des Tages (zwischen 5 und 20 Uhr) fahren die Busse in diesem Abschnitt mindestens im 10-Minuten-Takt.

Ab der Haltestelle Horner Rennbahn gibt es dann die Möglichkeit mit U2 und U4 schnell und in sehr dichtem Takt Richtung Innenstadt und insbesondere zu den Haltestellen Burgstraße und Berliner Tor zu fahren. Deshalb ist es aktuell nicht geplant, die Bustaktung im Abschnitt Horner Rennbahn bis Berliner Tor, in dem die U-Bahn parallel verkehrt, zu verdichten. Zukünftig geht das mit der Verlängerung der U4 dann sogar noch komfortabler und schneller.

Ein kleines Märchen für euch:

Die Hochbahn baut mind. 7 Jahre eine U-Bahn für 2 Haltestellen und reisst die ganze Manshardtstraße ein paar Meter tief auf und noch ein Stück Hermannstal und Sandkamp und natürlich Gojenboom.
Aber ihr Bürger bekommt da gar nichts von mit und eure Kinder leiden auch nicht 7 Jahre unter den Belastungen.
Alte Menschen schon gar nicht.

- Da keine Busse mehr in der Manshardtstraße fahren sollen, sondern nur diese Mini-U-Bahn: Sind Rollstuhlfahrer, Kinderwagen auf funktionierende Fahrstühle angewiesen, was leider bei vielen U-Bahnstationen nicht immer der Fall ist.

- Es werden 2 Haltestellen weggenommen Sandkamp + Rudolf-Roß-Allee. Von der Station Oldenfelde prahlen sie so, dass sie eine Station dazu fügen.

- Der Verkehr in der Straße Dannerallee von Jennfeld - Manshardtstraße wird durch den U-Bahnbau nicht weniger, eher mehr.

- Von Hamm mit dem Bus 261 kann man jetzt bis zur Bundeswehruniversität durchfahren! Sehr praktisch. Aber wenn die U-Bahn fertig ist, muss man 2x mehr umsteigen. Horner Rennbahn in die neue U-Bahn bis Dannerallee und da dann nochmal wieder in den Bus!!!!

Mit dem Bau der U4-Verlängerung kann die verkehrliche Anbindung des Stadtteils verbessert werden. Reisezeiten verkürzen sich und es entstehen neue Verbindungen. Mit der Inbetriebnahme der U4 auf die Horner Geest ist ein regulärer Busverkehr entlang der Manshardtstraße, zwischen Legienstraße und Hermannstal nicht vorgesehen. Ausgenommen davon sind Nachtbusse sowie mögliche Schienenersatzverkehre bei einer Betriebsunterbrechung der U-Bahn.
Der Bus ist ein geeignetes Verkehrsmittel, um kürzere Strecken zu bedienen, die U-Bahn kann ihre Vorteile hingegen besonders auf längeren Strecken ausfahren. Die Haltestellenabstände sind daher bei der U-Bahn etwas länger, dafür profitieren die Fahrgäste von der höheren Geschwindigkeit und einer barrierefreien und umsteigefreien Verbindung in die Hamburger Innenstadt. Mit der U-Bahn wird zudem ein nachhaltiges Mobilitätsangebot geschaffen, das Umwelt und Ressourcen schont.

Der oberflächliche „Faktencheck“ versucht mit unseriösen Behauptungen und niedlichen Bildchen, die Öffentlichkeit zu manipulieren bzw. sie für dumm zu verkaufen. Dazu einige Beispiele und Fragen:

Meines Wissens nach behauptet niemand, dass gleichzeitig an allen Ecken gebaut wird. Aber selbst eine nur abschnittsweise Sperrung der Manshardtstr. führt zu einer sehr weitgehenden Einschränkung des täglichen Lebens, deren Konsequenzen noch gar nicht absehbar sind.

Niemand spricht von einer jahrelangen Sperrung der U-Bahnlinien. Jedoch ist die geplante Unterbrechung für acht Monate, wenn diese denn überhaupt ausreichen, schon schlimm genug.

Warum verweigert sich die Hochbahn dem Wunsch längere Busse einzusetzen? Diese würden die Situation zu den Stoßzeiten spürbar entschärfen. Tagsüber reichen oft Busse mit weniger als 20 Plätzen.

Wie können zwei (geplante) U-Bahnstationen die heute dazwischen liegenden Bus-Haltestellen vor Ärzten und Schulen ersetzen?

Der Einsatz eines Tunnelbohrers macht in der Tat keinen Sinn, wenn die Strecke so kurz bleibt, wie sie jetzt geplant ist. Wenn schon gebaut wird, dann sollte die Strecke jetzt bis nach Barsbüttel führen. Dann lohnt sich auch der Tunnelbohrer.

Die Gründe für die außerordentlich lange Bauzeit und die hohen Kosten von mind. 511 Mio. € Steuergeldern - das bedeutet, dass jeder Meter der Strecke mit rund 270.000 € so viel kostet wie eine Eigentumswohnung – werden nicht thematisiert. Warum wohl?

Auf Themen wie die Beschaffenheit des Untergrunds und die ständig zu kontrollierende Grundwassersituation (Gefahr für Gebäude auch abseits der Baustrecke) geht der „Faktencheck“ nicht bzw. nur unzureichend ein. Warum wohl?

Fazit: Die Vorteile des winzigen Stücks U-Bahn wiegen die damit verbundenen Nachteile bei weitem nicht auf und lassen es somit tatsächlich als überflüssig erscheinen.

Ich finde dass dieser Kommentar echt klar herausstellt, wie unsinnig dieser Bau ist! Dieser Bau ist umweltschädlich, klimaschädlich (angesichts des Klimawandels unverantwortlich,Ersatzbäume kompensieren den Verlust nicht ), gesundheitsschädlich( massive Lärm-und Staubbelastung
der Anwohner,Richtwerte werden sicher überschritten und das auf Jahre),unpraktisch (wie beschrieben fallen durch den Wegfall der Bushaltestellen erheblich längere Fußwege für die Anwohner an,das ist sehr schlecht für die dort zahlreich lebenden älteren und behinderten Menschen), unpraktisch auch während der viel zu langen Bauphase( es müssen Umleitungen/Umwege gegangen bzw.gefahren werden), viel zu teuer (zur Erinnerung: 511 Millionen Euro), tierfeindlich(seltene Tierarten ziehen sich zurück,verschwinden),existenzbelastend (Hausbesitzer müssen fürchten,dass durch die Anstauung des Grundwassers Wasser in die Wände und Keller gelangt),verkehrstechnisch chaotisch (durch die Sperrung der Manshardstr. Umleitung des Verkehrs durch kleine Wohnstraßen,weitaus mehr Staus bis hin zum Verkehrskollaps,wo sich der Verkehrs besonders ballen wird z.B.Höhe Horner Rennbahn,Washingtonallee etc.), dadurch erhebliche Verspätungen im ÖPNV,es soll ja auch ein Busersatzverkehr eingerichtet werden,weil die U-Bahn für ca. halbes Jahr zwischen Legienstr. und Horner Rennbahn gesperrt wird, es ist nicht zu verstehen und nachzuvollziehen,warum die Hochbahn sich weigert, einfach längere oder häufiger Busse einzusetzen während der Rush-Hour-Zeiten,denn nur dann sind viele Leute unterwegs.das Argument,dass es dann zu voll werde,ist unglaubwürdig,da die Ursache der enorme Pendler-Autoverkehr ist,der die Manshardstr. morgens&nachmittags in der Woche dicht macht..

Obwohl die Strecke erst mal "nur" ca. 1,9km lang sein wird, betrifft sie nicht nur Horn, sondern wegen der Neuausrichtung des Busnetz auch angrenzende Stadteile wie Jenfeld. Das übersehen die Kritiker völlig, die ausschließlich die unmittelbare Lage in der Horner Geest isoliert beurteilen wollen und sich meines Erachtens zu sehr auf die vorübergehenden baubedingten Einschränkungen fokussieren.

Um die Auslastung der U4 insbesondere in der Stoßzeit mache ich mir deshalb überhaupt keine Sorgen. Ich halte somit den volkswirtschaftlichen Nutzen der U4 für gegeben. Der Bund wird entsprechend erheblich Geld dazugeben. Interessant ist auch die Tatsache, daß die Betriebskosten der U4 im Vergleich zu heute nur wenig steigen werden, denn bereits jetzt fahren die U4-Züge normalerweise bis Billstedt. Durch das Aufklappen der Strecke wird kaum zusätzliches Personal erforderlich (kein zusätzlicher Zugumlauf). Und langfristing sind die Betriebskosten wichtiger als die Baukosten.

Zu guter Letzt: Ich bin sicher, daß die Hochbahn in der Bauphase auf Grundwasserrisiken usw. penibel achten wird. Ihre Expertise hat sie schon bei früheren Bauprojekten mit anspruchsvollen Bodenverhältnissen unter Beweis gestellt (HafenCity, Niendorfer U-Bahn, Mümmelmannsberg mit Unterquerung der Glinder Au etc.).

Mit unserem Faktencheck greifen wir die Fragen auf, die am häufigsten an uns herangetragen werden, und beantworten sie. Die Resonanz darauf zeigt, dass das Interesse an den Themen groß ist. Neben unseren Veranstaltungen ist vor allem unsere Kollegin Hanna Waeselmann intensiv im Stadtteil unterwegs und mit den Menschen vor Ort im Austausch zur U4 auf die Horner Geest. Dadurch bekommen wir auch einen guten Eindruck, wie die Menschen vor Ort das Projekt finden. Was wir dabei immer wieder feststellen: Viele Menschen begrüßen die U4-Verlängerung und freuen sich, bald schneller durch die Stadt zu kommen.

Was die Grundwasser-Thematik anbetrifft, kontrollieren wir bereits heute permanent den Grundwasserstand und werden dies auch während der Bauzeit und bis zu mindestens einem Jahr danach tun, um Auswirkungen des U-Bahnbaus frühzeitig zu erkennen und darauf zu reagieren. Zudem wird auf Höhe der zukünftigen Haltestelle Stoltenstraße ein Unterströmungsbauwerk erstellt, damit der U-Bahn-Tunnel das Wasser nicht aufstaut. Das Grundwasser wird nach Fertigstellung des Bauwerks sowohl über als auch unter dem Tunnel fließen können. Während der Bauzeit wird das Wasser bei Bedarf auf die südliche Seite der Manshardtstraße gepumpt. Zudem wird an den Gebäuden entlang der Strecke ein Beweissicherungsverfahren durchgeführt.

Längere Busse sind auf Dauer keine Lösung für den wachsenden Mobilitätsbedarf. Zudem bedeuten mehr Busse mehr Verkehr und beeinträchtigen damit die Lebensqualität der Menschen im Stadtteil.

Der Bau der U-Bahn bedeutet für den Stadtteil Einschränkungen. Wir versuchen jedoch die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Auch während der Bauzeit sind wir als Ansprechpartner vor Ort unterwegs. Und nach der Fertigstellung profitieren dann alle Anwohner von einer schnellen und komfortablen Verbindung in die Hamburger Innenstadt, barrierefrei und umweltfreundlich, weil die U-Bahn die Straße entlastet und damit zur Steigerung der Lebensqualität und der Attraktivität des Stadtteils beiträgt.

Kann man bei den Argumenten.
Wir Niendorfer haben vor 25 Jahren die U2 Verlängerung von Niendorf Markt nach Nord mit 2 Zwischenhaltestellen in offener Bauweise überstanden. Meine damals kleinen Kinder sind nicht gehörgeschädigt, Frösche beleben weiter die vielen Entwässerungsgräben an der Trasse.
Die Baugrube war schnell wieder zugeschüttet, von den techn. Ausbau im Tunnel haben wir an der Oberfläche nicht viel mitbekommen.
Das Manko, fehlende Aufzüge wurde in der letzten Zeit behoben..
Übrigens, aufgrund des hohen Fahrgastaufkommen wird in den HVZ mittlerweile im 5 Minuten Takt gefahren.
Aber typische Hamburger Meckere, brauchen wir nicht, was kostest das , die armen Kinder ( die Handnutzung dürfte schädlicher sein) .
Fängt endlich an.
Gruß aus Niendorf

gegen den Bau der U4 habe ist kaum etwas einzuwenden, ganz im Gegenteil ist zu hoffen, dass die Gegner mit ihren Nebelkerzen durch die Faktenüberprüfung bloßgestellt werden. Ihnen geht es doch lediglich um den zeitweisen Wegfall von Parkplätzen.

Den Autoren des "Faktenchecks" sei allerdings gesagt, dass sie die Phrase "Sinn machen" durch "Sinn ergeben" ersetzen sollten. Dass passt auch besser zu ihrem für unseren Stadtteil sinnvollem Projekt.
https://www.spiegel.de/kultur/zwiebelfisch/zwiebelfisch-stop-making-sens...

Schön, dass Sie sich über die Verlängerung der U4 auf die Horner Geest freuen. Ihre sprachliche Anmerkung ergibt natürlich Sinn, vielen Dank für den Hinweis!

Dieser Bau ist umweltschädlich, klimaschädlich (angesichts des Klimawandels unverantwortlich,Ersatzbäume kompensieren den Verlust nicht ), gesundheitsschädlich( massive Lärm-und Staubbelastung
der Anwohner,Richtwerte werden sicher überschritten und das auf Jahre),unpraktisch (wie beschrieben fallen durch den Wegfall der Bushaltestellen erheblich längere Fußwege für die Anwohner an,das ist sehr schlecht für die dort zahlreich lebenden älteren und behinderten Menschen), unpraktisch auch während der viel zu langen Bauphase( es müssen Umleitungen/Umwege gegangen bzw.gefahren werden), viel zu teuer (zur Erinnerung: 511 Millionen Euro), tierfeindlich(seltene Tierarten ziehen sich zurück,verschwinden),existenzbelastend (Hausbesitzer müssen fürchten,dass durch die Anstauung des Grundwassers Wasser in die Wände und Keller gelangt),verkehrstechnisch chaotisch (durch die Sperrung der Manshardstr. Umleitung des Verkehrs durch kleine Wohnstraßen,weitaus mehr Staus bis hin zum Verkehrskollaps,wo sich der Verkehrs besonders ballen wird z.B.Höhe Horner Rennbahn,Washingtonallee etc.), dadurch erhebliche Verspätungen im ÖPNV,es soll ja auch ein Busersatzverkehr eingerichtet werden,weil die U-Bahn für ca. halbes Jahr zwischen Legienstr. und Horner Rennbahn gesperrt wird, es ist nicht zu verstehen und nachzuvollziehen,warum die Hochbahn sich weigert, einfach längere oder häufiger Busse einzusetzen während der Rush-Hour-Zeiten,denn nur dann sind viele Leute unterwegs.das Argument,dass es dann zu voll werde,ist unglaubwürdig,da die Ursache der enorme Pendler-Autoverkehr ist,der die Manshardstr. morgens&nachmittags in der Woche dicht macht..

Die Busse fahren zur Rushhour zwischen Horner Rennbahn und Böcklerstraße bzw. Mariental jetzt schon im 5 Minutentakt. Mehr Busse würde dann bedeuten 3 Minutentakt (3 Busse in 10 Minuten), das wäre dann der Takt der Metrobuslinie 5. Und das ist ein Problem für den Verkehr in der schmalen Dannerallee, weniger in der Manshardstraße. Die Haltestellen Dannerallee und Spliedtring haben auf dem Weg nach Norden keine Haltebuchten. Jeder Bus der dort hält staut den Verkehr da er nur überholt werden kann wenn kein Gegenverkehr kommt, was in der Rushhour selten der Fall ist. Aus dem gleichen Grund gibt es Stau wenn der Bus selbst auf eine Lücke im Verkehr wartet um in die Wendehaltestelle Böcklerstraße einzufahren. Mehr Busse würden hier also für mehr Verkehrsdichte sorgen als man bei ihrer Zahl vermuten würde.

Wie das dann konkret aussehen kann konnte man am gestrigen Montag beobachten (06.01) als um ca. 8:00 ein Verkehrsunfall die Dannerallee nach Norden sperrte. Die Verstärkerbusse steckten im Stau fest, der Takt brach zusammen und ich habe an der Dannerallee 20 Minuten auf den "regulären" 261 nach Berliner Tor gewartet der natürlich hoffnungslos überfüllt und entsprechend verspätet war.

Da der Autoverkehr selbst eh noch zunehmen wird sind mehr Busse hier keine langfristige Lösung. Die von ihnen schon beschriebene Stauszenarien werden auch so wahrscheinlicher und wenn man dann später etwas tun will wird es noch mehr wehtun als es jetzt schon der Fall ist.

Hallo,
wenn Sie wirklich die Bürger beteiligen wollten, hätten Sie zur Information aller Bürger im gesamten Horner Umfeld, sowie angrenzende Stadtteile (weil auch die von den Sperrungen betroffen sein würden) einfach per Postwurfsendung ein Informationsschreiben an alle Haushalte versenden können. Schon vor Jahren. Als das ganze Projekt in die erste Planungsphase ging.
Ebenso erscheint die geringe Anzahl der Ende letzter Woche aufgestellten Plakataufsteller zur Information über die Veranstaltung am 9.1.2020 in der Schule Sterntalerweg Absicht zu sein, damit nicht zu viele Bürger jetzt noch informiert werden bzw. womöglich zur Veranstaltung kommen.

Hallo,
seit 2016 informiert und beteiligt die HOCHBAHN die Menschen vor Ort intensiv zur Verlängerung der U4 auf die Horner Geest. Auf fünf großen Veranstaltungen in Horn konnten die Bürgerinnen und Bürger im Laufe der vergangenen dreieinhalb Jahre ihre Ideen und Anregungen zum Projekt einbringen – und das haben sie auch zahlreich getan. Seit 2017 sind wir zudem jedes Jahr u.a. auf dem Stadtteilfest Horn (Horner Freiheit) mit einem Infostand präsent gewesen. Zudem ist Hanna Waeselmann, Beauftragte für die U4-Verlängerung auf die Horner Geest, seit Januar 2017 als ständige Ansprechpartnerin im Stadtteil unterwegs: Sie nimmt an Sitzungen der Stadtteilgremien teil, bietet regelmäßige Sprechstunden an und ist im Austausch mit dem Jugendparlament, Vereinen, Seniorentreffs, der Elternschule, den Kirchengemeinden, dem Bürgerhaus sowie vielen weiteren Akteuren im Stadtteil. Dabei sind in den vergangenen drei Jahren zahlreiche Termine vor Ort zusammengekommen und wir haben einen guten Eindruck bekommen, wie die Menschen im Stadtteil die U4-Verlängerung finden. Was wir dabei immer wieder feststellen: Viele begrüßen das Projekt und freuen sich, bald schneller durch die Stadt zu kommen. Über diese Website können sich die Bürger zusätzlich jederzeit zum Thema informieren und daran beteiligen. Lesen Sie hier alles zum Projekt. Darüber hinaus wurden viele Themen zur U4-Verlängerung begleitend auch über Presseberichterstattung und Social-Media-Aktivitäten einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht. So hat das Wochenblatt Horn beispielsweise regelmäßig darüber berichtet.

Menschen in anderen Stadtteilen, die ggf. von Sperrungen betroffen sein werden, werden wir frühzeitig informieren. Dieser Prozess läuft bei der HOCHBAHN seit Jahren sehr stringent. Wir haben in den vergangenen Jahren viele Bauprojekte, z.B. U4 HafenCity, Brückensanierungen/-erneuerungen etc. mit mehrmonatigen Sperrungen erfolgreich durchgeführt.

Ganz grundsätzlich: Im Rahmen der Bürgerbeteiligung zu den Projekten des U-Bahn-Netzausbaus (U1 Oldenfelde, U4-Verlängerung auf die Horner Geest und U5) informiert und beteiligt die HOCHBAHN die Menschen zu einem sehr frühen Zeitpunkt der Planung – und damit früher als vom Gesetzgeber vorgesehen, damit möglichst viele Bürger frühzeitig informiert sind und sich mit ihren Ideen einbringen können.

In den Medien steht immer noch nichts über den Planfeststellungsbeschluss und tatsächlichen Beginn der Bauarbeiten. Wann tritt die Hamburger Bürgerschaft endlich zum Planfeststellungsbeschluss zusammen? Warum verzögert sich der Planfeststellungsbeschluss?

Aktuell befindet sich die Planung zur U4-Verlängerung auf die Horner Geest noch im Planfeststellungsverfahren. In diesem formellen Verfahren untersucht die Behörde die eingereichte Planung ausführlich, etwa ob zwingende gesetzliche Vorschriften eingehalten werden. Zugleich ermittelt sie in dem Prozess alle von dem Vorhaben betroffenen privaten und öffentlichen Belange und wägt sie miteinander ab. Geht die Abwägung der Behörde schließlich zugunsten des Vorhabens aus, erteilt die Behörde einen sogenannten Planfeststellungsbeschluss, der zum Bau der U-Bahn berechtigt. Zunächst war mit einem Baubeginn Ende 2019 gerechnet worden. Jetzt soll dieser voraussichtlich im Frühjahr 2020 sein. Mehr dazu lesen Sie hier auf der Website.

Als es um die Namensfindung ging, wurden alle Haushalte per Postkarte informiert. Viele erfuhren erst dadurch etwas über die geplante neue U-Bahn. Veranstaltungen zu dem Thema wurden weitaus weniger beworben.als z.B. die Veranstaltung am 16.01.20 mit unserem Bürgermeister im Rauhen Haus.
Ist eigentlich ein politischer Beschluss unumkehrbar??

Seit 2016 informiert und beteiligt die HOCHBAHN die Menschen vor Ort intensiv zur Verlängerung der U4 auf die Horner Geest. Auf fünf großen Veranstaltungen in Horn konnten die Bürgerinnen und Bürger im Laufe der vergangenen dreieinhalb Jahre ihre Ideen und Anregungen zum Projekt einbringen – und das haben sie auch zahlreich getan. Seit 2017 sind wir zusätzlich jedes Jahr u.a. auf dem Stadtteilfest Horn (Horner Freiheit) mit einem Infostand präsent gewesen. Zudem ist Hanna Waeselmann, Beauftragte für die U4-Verlängerung auf die Horner Geest, seit Januar 2017 als ständige Ansprechpartnerin im Stadtteil unterwegs: Sie nimmt an Sitzungen der Stadtteilgremien teil, bietet regelmäßige Sprechstunden an und ist im Austausch mit dem Jugendparlament, Vereinen, Seniorentreffs, der Elternschule, den Kirchengemeinden, dem Bürgerhaus sowie vielen weiteren Akteuren im Stadtteil.

Dabei sind in den vergangenen drei Jahren zahlreiche Termine vor Ort zusammengekommen. Über diese Website können sich die Bürger zusätzlich jederzeit zum Thema informieren und daran beteiligen. Darüber hinaus wurden viele Themen zur U4-Verlängerung begleitend auch über Presseberichterstattung und Social-Media-Aktivitäten einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht. So hat das Wochenblatt Horn beispielsweise regelmäßig darüber berichtet.

Nach abgeschlossener Planung befindet sich die Verlängerung der U4 auf die Horner Geest im Planfeststellungsverfahren, um die Baugenehmigung zu erhalten. Grundsätzlich ist der U-Bahn-Netzausbau gewollt: Die Hamburgische Bürgerschaft hat mit Beschluss vom 9. Dezember 2015 der Senatsdrucksache 21/1736 zur „Langfristigen Weiterentwicklung des U-Bahn-Netzes – Sachstand und Finanzierung von Planungen für die Verlängerungen der U4 zum Kleinen Grasbrook und auf die Horner Geest sowie für die neue U-Bahn-Linie U5“ zugestimmt.

Zudem stimmten am 22.05.2019 alle Parteien für den Beschluss der Bürgerschaft über die Finanzierung und Realisierung der U4-Verlängerung.

Sie wissen, dass der Grund für den Stau, der teilweise im Berufsverkehr in der Manshardtstrasse auftritt, zum überwiegenden Teil an Pendlern und Arbeitnehmern, die aus weiter entfernten Stadtteilen bzw. dem Umland nach Hamburg reinfahren, liegt. Der Bau von zwei U-Bahn Stationen, um die Bewohner der Horner Geest unter der Erdoberfläche in die Innenstadt zu bringen, bringt keine Entspannung. Im Gegenteil, die Verkehrssituation wird während der Bauzeit noch deutlich verschärft. Die Pendler müssen sich andere Wege suchen, Straßen wie der Schiffbeker Weg etc. werden noch mehr belastet. Es droht ein Verkehrskollaps.
Warum konzentrieren Sie sich nicht darauf, den Pendlern mit dem Aus-/Weiterbau der U- und S-Bahn ins Hamburger Umland, einen Weg ohne PKW nach Hamburg anzubieten? Lobend ist dabei der Ausbau der S-Bahn nach Bad Oldesloe zu erwähnen. Warum keine S-Bahn nach Jenfeld, Barsbüttel... Warum keine Ausfädelung der U3 Richtung Glinde? Warum eine halbe Milliarde für den Horner Stummel verpulvern, Bäume und Unterholz vernichten und die Bürger überdurchschnittlich belasten?
Arbeiten Sie an den Ursachen, setzen Sie das Geld an den richtigen Stellen ein. Geben Sie den Pendlern die Alternative mit der S-/U-Bahn zur Arbeit zu kommen. Bauen Sie Park und Ride Parkplätze an den Endhaltestellen. Je weniger Pendler nach Horn reinfahren desto weniger Stau in der Manshardtstrasse.
Verschärfen Sie bitte nicht die Auswirkungen des Verkehrsaufkommens durch diese Baumaßnahmen in unserem Stadtteil noch mehr.

Im Einzugsgebiet der beiden neuen U-Bahn-Haltestellen Dannerallee und Stoltenstraße haben zukünftig 13.000 Hamburgerinnen und Hamburger fußläufig einen Anschluss an das Schnellbahnnetz - und kommen damit schneller durch die Stadt. Durch das Entstehen von zusätzlichem, bezahlbarem Wohnraum im Stadtteil werden in Zukunft weitere Hamburger von der U4 Verlängerung unmittelbar profitieren. Auch Menschen, die weiter als einen Fußmarsch entfernt wohnen und mit einem Bus zur Haltestelle fahren, profitieren von der Verlängerung der U4, da sie schneller in die U-Bahn umsteigen und damit ebenfalls schneller an ihr Ziel kommen. An einem Werktag werden so in Zukunft rund 24.000 Fahrgäste auf diesem U4-Abschnitt erwartet.

Jenfeld liegt zwischen den Strecken der zukünftigen S4 (S-Bahn nach Bad Oldesloe) und U4 (Verlängerung auf die Horner Geest). Von und zu den neuen Haltestellen der S4 und der U4 werden viele der Buslinien ausgerichtet, so dass die Erschließung des Bereichs Jenfelds deutlich verbessert wird.

Während der Bauzeit wird es zu Beeinträchtigungen der Verkehre kommen, da die Manshardtstraße abschnittsweise gesperrt werden muss. Doch diese Beeinträchtigungen sind temporär. Dafür wird die U-Bahn das Straßennetz in Zukunft entlasten und sich positiv auf die Umwelt auswirken.

Die Pendler-Problematik im Bereich der U-Bahn-Haltestelle Horner Rennbahn hält sich heutzutage in Grenzen, da andere Haltestellen im U-Bahn-Netz, wie z. B. Steinfurther Allee, für die Pendler aus Glinde deutlich schneller zu erreichen sind.

Ihr Vorschlag zur Anbindung Glindes wäre anstelle einer Ausfädelung aus der U3 eher mit einer Ausfädelung aus der U2-Haltestelle Steinfurther Allee ähnlich der zurzeit geplanten Ausfädelung an der Horner Rennbahn möglich. Eine Ausfädelung aus einer Bestandshaltestelle ist, wie unsere Planungen für die Horner Rennbahn gezeigt haben, technisch und wirtschaftlich sehr aufwendig, so dass ein hohes Erschließungspotenzial gegeben sein soll, damit der Aufwand sich volkswirtschaftlich lohnt. Der von Ihnen genannte Bereich Glinde ist aktuell nicht so dicht besiedelt, dass eine U-Bahn-Verlängerung wirtschaftlich darstellbar wäre. Aus diesen Gründen liegt aktuell keine Priorität auf der Anbindung von Glinde an das Schnellbahnnetz.

Eine Anbindung von Glinde an das Hamburger U-Bahn-Netz müsste zudem durch Schleswig-Holstein veranlasst werden.

Als HOCHBAHN beobachten wir allerdings ständig die Verkehrsnachfrage im Netz sowie sämtliche Randbedingungen z.B. große städtebauliche Projekte und reagieren entsprechend. Das bedeutet, dass die Entwicklungen in den Bereichen nordöstlich der U2/U4 weiter Teil unserer Betrachtungen bleiben und langfristig wieder als Potenzialgebiete ggf. untersucht werden.