U1-Oldenfelde: Kinder packen tatkräftig mit an!

Eifriges Sägen, tatkräftiges Bäume rücken: Kinder packten im November bei den Rodungsarbeiten für die neue U1-Haltestelle in Oldenfelde kräftig mit an. Angeleitet wurden sie dabei von einem Naturpädagogen. Hanna Waeselmann, Beauftragte für die U1 Oldenfelde hatte die Idee zu der Mitmach-Aktion im Rahmen der Beteiligung der Menschen vor Ort:

"Eins ist sicher: Heute wäre ich gern mal wieder Kind gewesen. Bäume fällen und zersägen und dabei noch was lernen können, das hat allen Kindern sichtlich Spaß gemacht. Zwei Kitagruppen und eine Grundschulklasse aus der Umgebung helfen an zwei Novembertagen mit, Bäume für die zukünftige U1-Haltestelle in Oldenfelde zu fällen. Unterstützt werden sie dabei von dem Natur- und Erlebnispädagogen Martin Legge, der erklärt, wie mit dem Werkzeug umzugehen ist und die Kinder sägen lässt.

Der Höhepunkt: Mit vereinten Kräften ziehen alle Kinder an einem Seil – und der Baum fällt. Was für ein Erlebnis! Danach zerlegen sie den Baum. Erstaunlich, wie schnell nur noch der Stamm und einige dickere Äste übrig sind. Am Ende sind sich die Kinder einig: Draußen arbeiten macht richtig Spaß und alle haben viel gelernt."

U-Bahn-Nutzer der Zukunft

Und die Aktion begeistert die Kinder für „ihre“ zukünftige Haltestelle: Sie freuen sich schon, diese wachsen zu sehen. Eine Kitagruppe will den Bau der neuen Haltestelle in den nächsten Monaten genau verfolgen. Regelmäßig wollen die Kinder mit ihren Erziehern vorbeikommen, den aktuellen Stand fotografieren und auf einem Zeitstrahl festhalten. Wenn sie erwachen sind, können sie ihren Kindern erzählen, wie der Halt Oldenfelde entstanden ist.

Die Rodungsarbeiten waren notwendig, um die Baustelle für den Neubau der Haltestelle Anfang 2018 vorzubereiten. Dafür wurden Bäume und Sträucher entlang des Bahndamms sowie einzelne Bäume am Kleingartenparkplatz Ecke Busbrookhöhe gerodet. Wer wollte, konnte sich das Holz als Brennholz abholen.

Nach Abschluss der Bauarbeiten werden die Grünflächen und die Bahnböschung rund um die Haltestelle neu bepflanzt, Dächer der Haltestelle und eine Sichtschutzwand auf der Westseite begrünt. Eine weitere Maßnahme vor dem Baustart wurde bereits im September erfolgreich abgeschlossen: Entlang des Bahndamms hatte die HOCHBAHN gebohrt, um das Gelände nach möglichen Kampfmitteln abzusuchen.

 

Weitere Informationen:

 

(Stand: 28.11.2017)