HOCHBAHN-Chef Henrik Falk (l.) und Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher schauen sich per Augmented Reality die Zukunft Hamburgs mit der U5 an.

Full House beim Open House: U5 kommt sehr gut an

Wo soll die neue U-Bahn-Linie entlangfahren? Warum wird das UKE nicht näher angebunden? Aber vor allem: Wann ist die U5 denn fertig? An den interessierten Fragen der rund 10.000 Besucherinnen und Besucher der acht Auftaktveranstaltungen zur U5 lässt sich die Vorfreude auf Hamburgs neue Lebensader sehr gut ablesen. Da äußert auch mancher, dass die Bauarbeiten akzeptabel seien, wenn dafür die neue U-Bahn die Stadtteile anschließt, die schon lange darauf warten und eben bald fertig ist.

Ob im UKE, an der Uni, auf Kampnagel oder im Hühnerposten nahe des Hauptbahnhofs: An allen vier Standorten, an denen die HOCHBAHN das Projekt jeweils an zwei Tagen vorstellt, erkennen die Menschen vor Ort die Notwendigkeit der neuen Linie. Die Hamburgerinnen und Hamburger wollen die neue U5 und zwar schnell, zeigen die vielen Gespräche vor Ort. Denn Mobilität ist ein Thema, das sie beschäftigt.

Gelungener Auftakt

Auch Hamburgs Erster Bürgermeister, Dr. Peter Tschentscher, hebt bei seinem Besuch der Veranstaltung im Hühnerposten die Bedeutung des Projekts hervor: „Hamburg braucht die U5. Mit der neuen Linie werden rund 150.000 Anwohnerinnen und Anwohner fußläufig an das Schnellbahnsystem angeschlossen. Die rege Teilnahme an der Bürgerbeteiligung zeigt das große Interesse der Hamburgerinnen und Hamburger. Das ist ein gelungener Auftakt für die weiteren Beteiligungsverfahren.

Dabei finden die Besucher nicht nur das Projekt an sich gut, sondern auch die Tatsache, dass die HOCHBAHN die Menschen zu einem so frühen Zeitpunkt in die Planungen einbindet. „Hut ab vor denen, die hier Rede und Antwort stehen und sich der Bevölkerung so stellen“, lobt eine Besucherin im UKE. Ernst genommen werden und mitreden können - das kommt bei vielen Bürgerinnen und Bürgern gut an.

"Auf den ersten Veranstaltungen war zu spüren, wie groß die Begeisterung, das Interesse und auch die Neugierde auf die U5 schon heute ist", schildert Henrik Falk, Vorstandsvorsitzender der HOCHBAHN, seine Eindrücke und ergänzt: "Der frühe Zeitpunkt ist genau richtig, denn genau jetzt sind die Planungen konkret genug für den Diskurs und gleichzeitig offen genug für die Anregungen und Ideen der Menschen vor Ort.“

Blick in Hamburgs U-Bahn-Zukunft

Total anschaulich: Nicht nur die frühe Beteiligung an sich begeistert die Menschen vor Ort, sondern auch die Art und Weise, wie die HOCHBAHN auf den acht Auftaktveranstaltungen über die neue U5 informiert. Sehr anschaulich, mit interaktiven und virtuellen Modulen, macht es Spaß, einen Blick in Hamburgs U-Bahn-Zukunft zu werfen. Neben den technischen Inhalten stehen an den sechs Stationen auch immer mehrere HOCHBAHN-Experten für den direkten Austausch zur Verfügung. Dazu gehören auch Florian Kraft und Frederik Simmat, die als Beauftragte für den U-Bahn-Netzausbau U5 Mitte zum Projekt ansprechbar sind.

In den Gesprächen konnten sie und ihre Kollegen dann auch schon viele Fragen beantworten und zugleich Verständnis dafür schaffen, dass andere Aspekte, etwa zu Bauen und Betrieb, sich erst in der vertieften Planung konkretisieren. Dazu gehört auch die wichtigste Frage vieler Besucher, wann die U5 fertig ist. Insgesamt gelungen: Auf den mehrstündigen Open-House-Veranstaltungen kann jeder Besucher die U5 in seinem individuellen Tempo kennenlernen und sich mit den Experten auszutauschen.

Vor Ort und digital

Full House beim Open House: Die U5 vorgestellt, Menschen und ihre Themen kennengelernt, Kontakte geknüpft – weiter geht’s! Nach den stadtweiten Auftaktveranstaltungen wird die HOCHBAHN den Austausch mit den Anwohnerinnen und Anwohnern in den Stadtteilen entlang der U5 auch in den kommenden Monaten fortsetzen – vor Ort und digital.

Denn auch auf schneller-durch-hamburg.de zeigt sich sehr deutlich, dass die Hamburger das Angebot zum Mitreden begeistert annehmen. Mehr als 55.000 Nutzerinnen und Nutzer haben die Website seit dem Start am 15. Januar 2019 schon besucht und bisher mehr als 700 Beiträge verfasst. Aktuell laufen drei Online-Dialoge, in denen die Bürger ihre Anregungen zur Planung der U5 Mitte einbringen können.

 

Weitere Informationen

 

(Stand: 01.03.2019)