Bürger beteiligen sich aktiv an Planungen zur neuen U1-Haltestelle Oldenfelde

Bei einer Auftaktveranstaltung am 17. März 2015 stellte die HOCHBAHN die Planungen zum Neubau der Haltestelle erstmals im Stadtteil vor. In der Erich-Kästner-Schule erläuterten Experten der HOCHBAHN dabei unter anderem, warum sich eine Haltestelle auf dem relativ langen Stück zwischen Farmsen und Berne lohnt und wie erste Ideen für die Lage der Haltestelle aussehen könnten.

Bereits in der Auftaktveranstaltung beteiligten sich die Anwesenden rege und gaben den Planern wertvolle Hinweise zur zukünftigen Haltestelle und ihrem Umfeld mit. Es wurde sehr positiv aufgenommen, dass die HOCHBAHN die Bürger zu einem sehr frühen Zeitpunkt - nach Abschluss der Machbarkeitsuntersuchung - in die Überlegungen zur neuen Haltestelle  einbindet.

Sachlich und konstruktiv

Am 9. Juli 2015 kehrte die HOCHBAHN mit einem Workshop in den Stadtteil zurück, in dem die Aspekte Bau, Lärm, Verkehr und Umfeld der Haltestelle vertiefend diskutiert wurden. Diese vier Themenfelder hatte die HOCHBAHN aus den hilfreichen Anregungen der Bürgerinnen und Bürger der ersten Veranstaltung mitgenommen. Engagiert brachten die Anwesenden auch beim Workshop in der Grundschule Bekassinenau ihre zahlreichen Ideen zu den Themen ein.

Die Experten der HOCHBAHN sowie externe Fachgutacher begrüßten den sachlichen und konstruktiven Austausch an den Themenständen. Sie nahmen verschiedene Ideen, darunter etwa das Weglassen eines zweiten Zugangs sowie eines Kiosks ebenso mit in die weitere Planung auf wie den Wunsch nach einer fahrrad- und fußgängerfreundlichen Haltestelle.

Prozess, von dem beide Seiten profitieren

Durch die frühe Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger vor Ort wurde die Planung der HOCHBAHN zum Neubau der U1-Haltestelle Oldenfelde verbessert. Viele Anregungen wurden aufgenommen, diskutiert und abgewogen. In einer Abschlussveranstaltung am 21. Juli 2016 erläuterten die Experten der HOCHBAHN ausführlich, welche Anregungen der Anwohnerinnen und Anwohner umgesetzt werden konnten. Was unter anderem dazu zählt?

  • Die Lage der Haltestelle wurde um rund 40 Meter nach Süden verschoben.
  • Statt einer Stützwand wird es auf der östlichen Seite einen begrünten Bahndamm geben.
  • Auf der westlichen Seite wird es eine begrünte Sichtschutzwand geben.
  • Der unterirdische Durchgang wird auch außerhalb der Betriebszeiten offen bleiben und trägt so dazu bei, dass die Stadtteile Berne und Oldenfelde dichter zusammenwachsen.
  • Auf Wunsch der Anwohner wird auf einen Kiosk verzichtet.
  • Eine Bike&Ride-Anlage mit 240 Stellplätzen wird eingerichtet.

 

Lesen Sie hier, welche Anregungen aus dem Beteiligungsverfahren aufgenommen und umgesetzt wurden.

 

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(Stand: 22.07.2016)